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können, Du hättest Unrecht gethan, indem Du Dich derLiebe, und nur der Liebe hingabst — o Constanze, dannhalt" tune! noch ist es nicht zu spät dazu/'
„Verdien' ich dies, Perch?"
„Du läffest oft Worte fallen," antwortete Godol-phin, welche anzudeuten scheinen. Du dächtest die Weltwürde über Deine Wahl Glossen machen, und es dürfteeine Anstrengung von meiner Seite nöthig seyn, umDeine Würde aufrecht zu erhalten. Constanze, brauch'ich Dir wiederholt zu sagen, daß ich sogar den Staub ver-ehre, den Du betrittst? Aber ich besitze einen Stolz, eineSelbstachtung, die ich nicht von mir abstreifen kann. Denkstoder fühlst Du wirklich dergleichen, so will ich selbst nichtvon Dir mein Glück empfangen;— laß uns scheiden."
Constanze sah, wie seine Lippen erblaßten und beb-ten , als er sprach. Ihr Herz that ihr weh; ihr Stolzentwich ihr. Sie sank an seine Brust und vergaß sogarihren Ehrgeiz; ja, während sie innerlich gegen GvdolphinsGesinnung murrte, fühlte sie, wie dieser ein Adel inwohnte,den sie hochschätzen mußte. Sie strebte ihre weltsinnlichenRegungen für die Zukunft zu unterdrücken, und zu hoffen,Godolphin würde, seinen Satzungen zum Trotz, sich end-lich aufgeregt fühlen; und wenn sie hieran bald zweifelte,bald verzweifelte, sagte ihr Herz ihr doch, daß seine Näheihr werther denn alles Andere worden wäre. 2«, siehemmte ihren eigenen Eifer, ihre eigene Verehrung desRuhmes, weil sie dann um so eher mit Gvdolphins An-tkchten übcreinstimmte. So wundersam und nnmerklich