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tins^ mit seinen Korinthischen Arkaden, nnd die in seinenmarmorne» Alkoven eingehanene Geschichte Trajans, dasdunkle" und düstere Grün des Berges Palatinm, des Ber-ges der Fabel, des Ruhms nnd der lleppigkeit (der dreiEpochen der Nationen), die Behausung Satnrns, dieWohnung Ciccrvs, die Stätte des goldenen Hauses Nerv's!Blickt Euch zu Füßen, blickt um Euch her — das wehendeGras, die zerbrochene Säule — die Zeugen der Zeit unddes Erdbebens ! In jenem Eontraste zwischen Größe Ver-fall, — in der unbeschreiblichen und schauerlichen Feier-lichkeit, die von Erinnerungen an vergangene Jahrhun-derte wimmelt, nnd von deren Verheerungen verdüstert ist,fühlt Ihr das Wesen der Ewigkeit!
In dergleichen Betrachtungen vertieft schritt Godol-phin allein durch das mnsangreichc Amphitheater, amTage nach seinem Zusammentreffen mit Saville. llm dievon Letzterem anberanmte Stunde stieg Godolphin diehölzerne Treppe hinan, welche den Fremden den Wundernoberhalb der Arena zuführt. An einem der Schwibbögen,die über die stillen Pinien Hinschauen, welche fern in derMittagssonne schlummerten, sah er nun eine Dame intiefer Trauer, welche von Saville angeredet zu werdenschien. Er trat zu ihnen, die Dame wendete sich, und ererblickte das blaffe nnd tranervolle, doch immer noch soglorreiche Antlitz Eonstanzens! Für Godolphin war diesBegegnen unerwartet; die Dame war jedoch auf dasselbevorbereitet. Ihre Wangen überflog ein liebliches Roth,ihre Stimme sank unhörbar in sich selbst zurück. Godol-