Scchsu»ddreißigste§ Kapitel.
Grspräch zwischen tziodolplu» und Saville. — Crläutcruiia ae--wlsser Evjicbnlssk. — Saville s Sckmpredc eines schlechlcn Her-zens. — Gvdvivhins verworrene .befähle für Ladv Erpingham.
„Gütiger Gott! so ist Constanze Vcrnvn wiederfrei?" '
„Wußtest Du das denn wirklich nicht? Du mußt auDeinem See ein wahrhaftiges Einsiedlerleben geführthaben. Es ist sieben Monate her, daß Lord Erpinghamstarb."
„Träum'ich?" murmelte Godolphin vor sich hin, alser im Gemache seines Freundes auf und ab schritt.
Saville, der ans dem Sopha hingcstrcckt lag, mischteSchnupftabake auf einem vor ihm stehenden Tischchen.Nichts ist so traucrvoll belustigend im bebe», als zu sehe»,wie für uns hochwichtige Ereignisse von unseren Freundenals Kleinigkeiten erachtet werden.
„Aber Dn scheinst ja gar nicht erfahren zu wollen,wie und wo er starb?" sagte Saville ohne anfzublickcn.„Dn sollst wissen, daß Erpingham zwei vorherrschendeLeidenschaften — Pferdeliebhaber« und Musiksncht —hatte. Als er nach Italien ging, glaubte er, natürlich ge-nug, die letztere befriedigen zu können, dachte jedoch zu-gleich daran, die crsterc nicht daheim zu lassen. Zn diesemEnde füllte er das Schiff mit Vierfüßlern an, und wollteam zweitenTage »ach seinerLandung dieLangeweile unter