Druckschrift 
3 (1840)
Entstehung
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kein dringendes Verlangen, zu dem stillen See und dendüstern Pinien znrückzukehren; — er fühlte, daß Lucillazur Bildung seiner Welt nicht auSreichtc. Cr hätte sie mitnach Nom bringen, und öffentlicher als bisher mit ihr le-ben, kurz ihre Gesellschaft mit der mehr Erholung bie-tenden Zerstreuung der Welt vereinigt wissen mögen;allein in seiner wählerischen Imagination stellten diesemPlane sich mehrere Hindernisse entgegen, Sv neu wieLneilla für die Welt, so unbewandert sie in deren Wegenund Gebräuchen, so seltsam und kindhast sic selbst in allenDingen war, bebte er vor dem Gedanken zurück, ihrellnerfahrcnheit den sic bedräucndcn Gefahren anszusetzen.Er wußte, daß „seine Freunde" der Zurückhaltung Lucil-lens wenig Hochachtung schenken dürsten, und daß einerso Lieblichen und Arglosen von den schlauesten und sub-tilsten Adepten der Zntrigue Schlingen in Menge gelegtwerden würden, Godolphin schätzte vollkommen Lneillensreines und inbrünstig liebendes Gemüth; allein er wußteauch, daß das einzige Gegengift gegen die Gefahren derWelt die Kenntniß der Welt ist. In Lucilla jedoch warnichts, wodurch man jemals auf ihr Erlangen solcherKenniniß hätte schließen können ; ihr ganzes Wesen schienvon ihrer Unkunde der Natur Anderer abzuhangcn. Fügtman zu dieser Furcht und zu solchem unklaren Gefühlvon Zartsinn für sie eine gewisse Neue in ihm, so siehtman ein, daß es ihm widerstrebend sehn mußte, seine Ver-bindung mit Lucilla der neugierigen und boshaften Weltoffen unter Augen zu legen. Umstände und Lucillas eigen-