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willige Gemüthsart und »»berechnende Liebe hatten we-sentlich dazu hingewirkt, das arme Mädchen in seineArme zn scheuchen, und cdclmüthig hatte er den nneigen-nützigen Thcil so lange erwählt, bis Leidenschaft undNatur einer Versuchung Preis gegeben wurde», der Keiner,als nur ein Anhänger ernsterer (Grundsätze, wie er, dasGeschöpf der Gemächlichkeit, es war, hätte widerstehenkönnen. Betrachten wir Godolphin ans diesem Gesichts-punkte, blicken wir ans seine Erziehung , ans die Anlageund Ausbildung seines Geistes, so wie auf die Gebräucheund Abschätzungen der Welt, so durste über die Beschaf-fenheit seines Verhältnisses zn Lneilla nicht sonderlichstreng genrtheilt werden. Inzwischen trachte ich nicht, ihnzu entschuldigen: ja, er selbst entschuldigte sich niemalsgänzlich vor seinem eigenen Herzen. Das Bild VolkmanStrat ihm oft, und jederzeit als Vorwurf dor die Seele.So lange er mit Lneilla an einem nur von Italiener»besuchte» Orte lebte, wo man so nachsichtig gegen die Liebeist, und wo das Geflüster der Schande weder des MädchensOhr erreichen, noch GodolphinS Nene Wecken konnte,dünkte ihre beiderseitige Lage Beiden nicht entwürdigend,und die Reinheit des mädchenhaften Gemüthes Lueillensließ nicht einmal einen Gedanken an dergleichen anfkvm-men; allein die Geliebte vor die Oeffentlichkcit zn brin-gen — sie bei seinen Landsleuten cinzuführen, und zufühlen, daß das hochherzige, liebedvlle Geschöpf, das jetztnon keiner Sünde wußte, von engländischen Angen, imPrunken mit Laster oder mit Gelds, als die Verlassenste