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„Das eben nicht; aber ihn umgab viel Geheim-nißvvlles. Er besuchte wenige Engländer, und unter diesennur Leute, die hoch spielten. Es hieß, er besäße viel Ge-lehrsamkeit und dergleichen."
„O, dann war er, wie ich vermuthe, von Münzcn-und Gemälde-Verkäufern nnd anderen Betrügern umge-ben, die von denjenigen unserer Landsleute leben, welchemit Geschmack gesegnet oder von Genie heimgesucht wor-den sind," sagte Lady Erpingham, die mit den Witzköpfenund Rednern ihrer Zeit Umgang gehabt, und mechanischderen Weise, einen Redesatz abzurunden, ausgeschnappthatte.
„Weit gefehlt," erwiederte der Graf. „Dazu istGvdolphin ein viel zu schlauer Bursch. Der läßt sichnicht leicht fangen; verlassen Sie sich darauf. Ich ge-stehe, daß er mir d'rum nicht weniger lieb ist." setzte derverschlossene Edelmann hinzu. „Er lebte vielmehr mititalienischen Doctoren und Gelehrten, und munterte zumaleinen seltsamen Alten auf, der, wie ich glaube, vorgab,ein He.renmeister, oder so etwas dergleichen zu sehn. Go-dolphin wohnte in einer abgelegenen Gegend von Nom,und man erzählte mir, Laboratorien und Kessel und son-stiges Satanszeug wären dort in beständiger Thätigkeit."
„Nnd doch," meinte Constanze, „halten Sie ihn fürzu verständig, als daß er sich leicht fangen ließe?"
„Ganz gewiß, Miß Vernon; und Beweis davon ist,daß Godolphin stets sehr behutsam zu Werke ging. Zwarspielt er, doch immer nur gelegentlich; obwohl in Geschick-