Druckschrift 
1 (1840)
Entstehung
Seite
76
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es mit einem Manne von Geist, aber mit einem wunder-lichen, einem verzogenen Manne zu ihn» hatte, der seineGewohnheiten in der Einsamkeit, sein Anmuthiges in derWelt angenommen hatte.

Das Gespräch berührte die Ruinen der Abtei, undConstanze äußerte ihre Bewunderung über deren roman-tische und malerische Schönheit.

„Ja, ja," sagte Perch lächelnd i jedoch mit einemleichten Errothen, in welchem Constanze einigen Schmerzwahrzunehmen glaubte, „ich hörte davon, daß Sie mei-nen Steinhaufen besuchten. Meinem Vater galt dasAufsehen viel, das die Ruinen mache». Hat ein stolzerMann keine Reichthümer, auf die er stolz seyn kann, sowird er sogar stolz auf dze Kennzeichen seiner Armuth.Dies war der Fall meines armen Vaters. Wäre er reichgewesen, so würden die Ruinen nicht vorhanden seyn; erwürde das alte Herrnhaus neu aufgebaut haben. Da erarm war, rühmte er sich ihres Daseyns, und wähnte injedem Movsklümpchen eine Großartigkeit. Allein allesLeben ist Täuschung; aller Stolz, alle Eitelkeit, allePracht ist eitel Trug. Gleich dem spanischen Hidalgosetzen wir eine Brille auf, wenn wir unsere Kirschen ver-zehren, so daß sic uns zehnmal größer erscheinen, als siewirklich sind!"

Constanze lächelte; und Lady Erpingham, die mehrHerzensgüte als Zartsinn besaß, fuhr in ihrer Lobrede aufdie Abtei und die dieselbe nmgebende Landschaft fort.

„Der alte Park mit seinen Wiesen und Gewässern,"