Druckschrift 
1 (1840)
Entstehung
Seite
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Wir von hier aus die Umrisse des alten Schlosses erblickenkönnen — dort; rechts von jener Kirche weg! ES kanngar nicht weit von Wendvver sehn."

„Die Godolphinsabtei ist drei Stunden Weges vonhier," entgegnetc Lady Erpingham, „scheint jedoch näherzn seyn, da sie auf sehr crhoheter Stelle steht. Der armeArthur Godolphin! er ist unlängst mit Tode abgegangen"— und Lady Erpingham seufzte.

„Hört' ich Sic doch nie zuvor von ihm reden!"

„Mein Schweigen mogtc Wohl seinen Grund haben,Constanze. Arthur war unter allen Männern, die ichsah, derjenige, der, als ich Deine Jahre zählte, mich ameinnehmendsten bcdnnkte. Nicht, daß ich verliebt in ihnwar, Constanze, oder daß er mir irgend Veranlassunggegeben hätte, mich in ihn anö Dankbarkeit für mir er-wiesene Liebe zu verlieben. Es war bloö eine flüchtige,bald wieder entschwundene Mädchenphantasic — nichtsweiter."

„Und der junge Godolphin — der Knabe, der schonin zartem Alter durch sein crcentrischcs Leben außerhalbLandes sich so seltsam bekannt machte?"

„Ist Arthurs Sohn, der gegenwärtige Eigenthümerjener Ruine», und, wie ich fürchte, von wenigem mehr;es mögtcn denn die Ueberbleibsel eines von einem Ver-wandten geerbten Vermächtnisses seyn."

„War der Vater ein Verschwender?" ^

„Godvlphin's Vater war es nicht, allein der Vaterdieses Vaters gelangte zu dem sehr verschuldete» Fami-