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In diesem Ausdrucke lag ein Zartgefühl,' das dereigentliche Charakterzng des GcmntheS Pcrey's war, vb-schon dies Gcmüth sich noch nicht ansgebildct hatte ; nnvdie hübsche Schauspielerin ward für den Augenblick leb-haft darum ergriffen, wiewohl sie, ungeachtet des An-mnthvollcn, das sie in ihrem Spiele gezeigt hatte, sielzu flüchtiger Natur war, als daß sie es überhaupt fürvorthcilhast gehalten hätte, auf die Länge „hochgeschätzt"zu werden. Im Nachspiele war sie unbeschäftigt, undGvdolphin geleitete sic daher zurück iu's Wirthshaus.
So lauge seine zehn Guineen vorhielten — welches,wie der Leser wohl ermessen kann, eben nicht s c h r langewährte — blieb Percy bei der heitern Truppe, als derbegünstigte Liebhaber der Hauptzicrde derselben. Er ver-trante der lustigen Fanny seinen Namen und seine Ge-schichte. lieber die letztere lachte das Mädchen laut auf;denn sie war eine der ächten Töchter der Liebesgöttin, undwußte aus Allem Heiterkeit zu gewinnen.
„Was. aber," sagte sic, und klopfte ihm liebevoll die-Wange — „was aber hindert Dich ein Weilchen bei unszu bleiben? In drei Stunden lehr' ich Dich Komödiespielen. Merk' auf! Diese Kunst, die Dich so bewun-dernswürdig bedünkt, ist nichts als eine Reihe vonBlendwerken."
Godolphin ward verlegen. In ihm steckte eine Artvon verborgenem Stolze, der es nimmer ertragen konnte!,sich dem Tadel Anderer blosgcstclit zn sehen. Er hattekein Nachahmungstalcnt, und war in hohem Grade