Druckschrift 
1 (1840)
Entstehung
Seite
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„Nein," antwortete Percy, und machte sich vondem Aufdringlichen los.

„Vielleicht übernachten Sie dort?"

„Vielleicht."

„Sie sind zu jung, um allein zu reisen."

„Und Sie zu alt, um solche dummdreiste Bemerkun-gen zu machen," entgegnete Godolphin, der puterrothvon Aerger ward.

„Traun, mir gefällt der kecke Muth, mein Heiß-sporn!" sagte der Fremde kaltblütig. „Wenn Sie wirk-lich inB** zu übernachten gedenken, so mein' ich, wiressen mitsammen zu Abend."

„Und wer und was sind Sie?" fragte Percy dreist.

„Nichts und Alles; mit andern Worten, ein Schau-spieler."

„Und die junge Dame?"

„Unsere erste Liebhaberin; ja, mit Ausnahme desKutschers enthält jener Wagen nur die Damen und Her-ren unserer Gesellschaft. Wir haben gute Rernte in A*gehabt, und begeben uns jetzt auf das Theater zuB ";ein hübsches Theater, das überdies eine Einnahme voneinundsiebenzig Pfund und acht Schillingen machen kann."

Hier versank der Schauspieler in ein Nachsinnen,und Percy, der sich dem Kutschensenster näherte, blickte zuder ersten Liebhaberin hinauf, die mit einem zwar koket-ten, jedoch zu leisen und wohlklingenden Lachen, als daßes für keck gescholten werden könnte, ihn wiederumansah.