Druckschrift 
1 (1840)
Entstehung
Seite
23
Einzelbild herunterladen
 

23

wenigsten nachsichtig ist. Doch wie? kann ich in der Weltnmhersehcn, ohne des Geldes Nutzen und Nothwendigkeitwahrzunehmcn? Jahr nach Jahr seit meinem männlichenAlter habe ich mich abgemüdet, um diese letzten llebcr-bleibsel des Stanungutes meiner Ahnen vor einem Ver-kauf im Anfstreich zu bewahren. Jahr nach Jahr hat dieGlücksgöttin mir den Rücken zngekehrt gehalten, und ichstelle nach allen meinen Anstrengungen nnd nahe demEnde meines Erdenlcbens am Rande der Nrmuth. Duaber kannst nicht sagen, und kein Mensch, der nicht vielerJahre Erfahrung für sich hat, kan» sagen oder ermessen,welche Motive meinen Charakter zu dem machten, waser ist. Du jedoch," — nnd des Greises Stimme sänftigtesich, als er seine Hand ans das Haupt des Sohnes legte— „Du jedoch, der Jugendliche, der Frohmüthige, derKühne, Dir soll von den Sorgen, die mich bedrängen, dieStirn nicht gerunzelt, Dein Auge nicht von den Beküm-mernissen, die mich foltern, getrübt werden. Geh! ichwill Dich nach der Stadt begleiten, will Saville selbst be-suchen. — Ist er Einer, dem ich meinen Sohn in so zar-tem Alter anvertrauen kann, so magst Du bei ihm weilen,so lange es Dir und ihm beliebt."

Percy wollte antworten, allein der Vater winkteihm zu schweigen; und che noch der Abend dahin war,hatte Letzterer beschlossen, das Gespräch mit dem Sohneso bald zu vergessen, als es ihm nur möglich sehn würde.

Der ältere Gvdolphin war einer von den Charakte-ren , ans die einen bleibenden Eindruck zu bewirken ein