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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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414 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. XII.

^' 260 ? Mogolen zeigte sich auch der Fürst Boemund vou Antio-chien, welcher aufgemuntert durch die Vcgünstignngen, diedem Könige von Armenien von den Mogolen gewährt wur-den den Chan Hnlaku zu Baalbek besuchte und denBefehl des Chans erwirkte, dast alles Land, welches vonden Saracencn dem Fürsten entrissen worden sey und damalsunter der Botmäßigkeit der Mogolen stände, an das Für-stcnthum Antiochien zurückgegeben werden sollte

Der Chan Hnlaku war schon im Begriff, seine Hordengegen Jerusalem zu führen, als er die Nachricht vondem Tode seines Bruders, des großen Chan Mang», er-hielt; und diese Nachricht bewog ihn, die Fortsetzung desKriegs in Syrien seinem Unterfeldherrn Kethboga zu übertra-gen und mit einem Theile seines Heeres nach Karakorum

Makrist und Jafei). Dieselbe Nach-richt, mit einigen Auslassungen undZusätzen, theilt auch Abu Schamahmit skol. 177 L.), indem er auch denTag bezeichnet, an welchem die Chri-sten zu DamaScuS solchen Uebermuthübten, nämlich d. La. RamadanZi. August iröo, also drei) Tage vorder Niederlage der Mogolen bei» AinDschaluth. Am 2g. Ramadan (2. Sep-tcmb.) fand sich, wie Abu Schamahhinzufügt, der mogolische StatthalterJlscban sogar in der Kirche der Chri-sten ein, was den MoSlimS großeAngst verursachte. ,,Dic Christen zuDamaScuS," sagt Abulfcda (i. iv.x. Ss2),hatten sich dadurch übermü-thig bewiesen, daß sie mit ihrcittKlap-pern (welche statt der Glocken ge-braucht wurden) Lärm machten undin die dortige große Mosches Weinbrachten." Uebcr die Kirche der heil.Maria zu DamaScuS s. LduUcüa

I. e. i>. 5 g 2 . Ly/,.

72) Dem Königs Halthon überließHnlaku einen Thcil der beträchtlichenzu Halcb gemachten Beute. - Il-uclroa. oy. Schon früher war der Königvon Armenien durch mancherlei» Be-günstigungen von den Mogolen aus-gezeichnet worden. Vgl. ^.bel Ile-mnsar z>. 4 zy.

75) Ilour so concertcr »von loslarrares er oonsommer 1a inine sie1 ' Islamisrne. izeinanü blxrrairs 47Y.

74) llaiclro I. 0. Daher sagt dieHistorie lies Orzielioirs (bei» Lr. IVlar-tin 1. II. x. I 2 Z):Hulaku bemäch-tigte sich der großen Stadt Antio-chien, deren Einwohner ihm frei-wil-lig sich unterwarfen."

75) Ilaitlro cain 2g, wo Kethboga(so nenne»! ihn Abu Schamah, Abul-feda und Abulfaradsch) oulbogaheißt. (Vgl. unten Anm. 87). Hu-laku ließ dicse»n Untcrfeldherrn nachder Angabe des Haithon und deSAbttlfaradsch (Oinoil, Sxr. I>. 554)