Einbruch der Mogolen.
405
unglaublich, daß die Unternehmungen des furchtbaren Hu-laku in Vorderasien, wenn auch nicht durch die Aufforderungjenes Königs veranlaßt, dennoch durch seinen Rath geleitetwurden. Auch begleitete der König Haithon den Chan Hu»laku auf seinem Zuge bis zu dem Flusse Arares") undkehrte von dort zurück nach Armenien. Mit unzählbarenScharen brach hierauf Hulaku im Jahre 1256 zuerst inPersien ein, eroberte das Land in kurzer Zeit u„d zer-störte die Herrschaft der Jsmaeliten oder Assassinen auf denpersischen Gebirgen, indem er die dortigen Burgen der Js-macliten nach und nach eroberte und zum Theil schleifte.
rum, die Beschlüsse des Äuriltai, aufwelchem der Zug des Hulaku gegenWesten verabredet wurde, Östron.8 ^r. und Hier. Oz-nasi. 1 . c. lieberden Zustand der Dinge zr» Bagdadsowohl, als in Syrien und Aegyvtcnwar der König von Armenien sicher-lich im Stande, den Mogolen genaueNachrichten zu ertheilcn. Vgl. ^.stcllieiuneat Uebrigenü finden
sich in den Angaben der Schriftstellerüber die Neiss des Königs Haitbonund deren Folgen nicht unerheblichechronologische Schwierigkeiten. Wennder König von Armenien, wie auSder Angabe des Nubruguis heroor-geht, frühestens noch im Jahre 125znach Karakorum gelangte, so kannHulaku, welchen jener König auf demZuge nach Westen begleitete, nichtvor dem Jahre -25g ausgczogcn seyn.Nach der syrischen Chronik des Abul-faradsch aber (g. ZiS) kam Hulakuschon im Jahre d. H. 650 sCbr. 1250)nach Persien, und nach der arabischenChronik desselben Verfassers (llisr.O^na.-n. p. 502) trat Hulaku seinenwestlichen Zug im Jahre d. H. 6 z-(Chr. 1S53) an. Auch nach der Angabe
des Nubruguis lost. 44. x. 107) warendie Mogolen zu der Zeit, als dieserMönch zu Karakorum war lim J.i-ZZ),schon in Bewegung gegen die Assasfi-nen, so wie gegen Persien, Äleinastcnund Bagdad. Vielleicht ward disUnterhandlung in der Hauptsacheschon durch den armenischen Cvnne-table Sinibald, welcher nach der An-gabe des Mönches Haitho» (oax. az)zu der Reise nach Karakorum vierJahre verwandte, beendigt; und nurdurch diese Annahme scheinen jeneSchwierigkeiten sich lösen zu lassen.Sehr merkwürdig find die Nachrich-ten , welche über die damaligen Ver-hältnisse der Armenier zu den Mogo,len initgcthcilt worden sind, in St.IVIariin Ilccstcrostes SUI I' ^rmönis1'. II. g. i2y cg.
Lü) c^uousguo transiveruirr iua-girriin Iluviucu 1'stieou. Ilartstocag. 04.
57) ^Integnam scx wcneinm kxa-tinm stilastoretur rotnm rcgunm0er.sarum, guia corestat stoiuino et rc-ctore, Init laciliter iltstjugattim.Ilaitsto I. c.
I CH»,raüs.
). Tbk.r-5ü.