Niederlage der Christen iin Kampfe wider die Turkomanen. 401
nach dem Tode seines Vaters, des Statthalters, ihnen über- 2 -Ar.ließ, zu erweitern
Unter solchen Verwirrungen und Streitigkeiten konnteselbst die Ruhe und Sicherheit der friedlichen Bewohner desheiligen Landes, welche an jenen Fehden keinen Theil nah-men, kaum erhalten werden; und der tapfere und unver-drossene französische Ritter Gottfried von Sergines, welchernach dem im Jahre 1258 erfolgten Tode des Herrn Johannvon Arsuf zum Statthalter des Königreichs Jerusalem er-nannt wurde, war genöthigt, eine große Zahl von Räubernund Mördern mit dem Tode am Galgen zu bestrafen*?).
Zu den übrigen Bedrängnissen, durch welche der Muts) I. Ckr.
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und die Beharrlichkeit der syrischen Christen auf eine schwereProbe gestellt wurden, kam im Jahre 1260 noch eineschlimme Niederlage, welche die Ritterschaft des KönigreichsJerusalem im Kampfe wider die Turkomanen erlitt. Eszogen zu dem Kampfe wider diese wilden Horden, welche,nachdem sie schon seit mehreren Jahren das FürstenthumAntiochien verwüstet hatten, auch in das Königreich einge-drungen waren: Johann von Jbelin, Herr von Derytus,Johann von Gibelet, Marschall des Königreichs Jerusalem,der Meister der Templer, Stephan von Sissy, mit den Con-venten seines Ordens aus Ptolemais, dem Pilgerschlosse,
Safed und Beaufort, und die ganze übrige christliche Rit-terschaft von Ptolemais *b). Die Niederlage der Christenin diesem unglücklichen Kampfe war so entschieden, daß die
46) Marin. 8 annr. I. c.
47) Hugo Plagon und MarimiSSanutuü a. a. O.
43 ) Hugo Plagon i>. 737 nenntnoch unter denen, welche wider dievii. Band.
Turkomanen auSzogen, den GrafenJudans, welchen er nachher, alü erihn unter den Gefangenen, welchein die Gewalt der Turkomanen ge-riethen, aufführt, als la^ncs luäan,bezeichnet.
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