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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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52 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VIII. Kap. II.

^1247^ vereitelte die Wirkung dieser gefährlichen Verbindung weni-ger durch die Androhungen von Bann und Jnterdictals dadurch, daß er die einzelnen Genossen des Bündnissesdurch Geschenke oder durch Verleihung geistlicher Pfründenan ihre Verwandte und durch andere Vortheile gewann undvon den eingegangenen Verbindlichkeiten abwendig machte ").Unter solchen Umstanden erforderte es der unmittelbare VortheildeS päpstliche» Stuhls, die unruhigen französischen Barone undRitter zur baldigen Vollziehung der Kreuzfahrt anzuhalten.

In England fand die Sache des heiligen Landes da-mals einige Theilnahme, weil der König Heinrich, dessenGunst der Patriarch von Jerusalem und die übrigen Präla-ten des heiligen Landes, so wie die Großmeister des Tempelsund Hospitals und die syrischen Barone durch die Uebersen-dung eines Theils des Blutes Christi als einer köstlichenReliquie gewonnen hatten **), seine Unterthanen nicht mehrvon der Annahme des Kreuzes abhielt. Es nahm nicht nurSimon von Montfort, Graf von Leicester, das Kreuz, umdie Sünde abzubüßen, welche er dadurch begangen hatte,daß seine Gattin zur Uebertretung ihres in Gegenwart desheiligen Erzbischofs Eduard von Canterbury abgelegten Ge-

12) Die Verfügungen, welche In-nocenz in dieser Angelegenheit <in di«französische Geistlichkeit und an sei-nen Legaten in Frankreich, den Car-dinal Odo von Ostia, erlieg, sind vonRainalduS mitgecheilt worden, ->ä a.1247. H. 4«L 4 -15) IVI-lttlr. 1. 0. p. 720.

14) iVlattir. I-arir aci.1. 1347. p. 78 A.lVlartlroous Weetmonaetor. (.ii'i'.in-eak.) x. zzg. Der König Heinrichtrug, selbst zu Fug gehend, mit ent-blögtem Haupte und mit einem ein-fachen Mantel (aaxxa) bekleidet, am

Feste deS heiligen Eduard (iz. Ort.1247) das heilige Blut von der St.Paulskirche nach der Kirche vonWesiminsicr c äistar !>d Lcole-«ir 8. I-mcU circttor riiro mil1i,rri,IVIstlii. Uarig), wo es nlcdcrgclegtwurde; und überhaupt gab der Kö-nig durch die grogen Fcperlichkeitcn,mit welchen er Liese Ntedcrlegung desheiligen BluteS in der Kirche vonWestminsier fepertc, den grogen Werthzu erkennen, welchen er dem Ge-schenke bcylegte. Seine Unterthanenthcillen icdoch nicht dies« Mepnung.