2O Geschichte der Krcuzzüge. Buch VIII. Kap. I.
^iE'das heilige Kreuz mit solcher Wirksamkeit, daß die dreyBrüder des Königs, Robert Graf von Artois, Alfons Grafvon PoitierS und Karl von Anjou die Kreuzfahrt gelobten,und mit ihnen die Erzbischöfe Jnhellus von Rheims undPhilipp von Vourgeö, die Bischöfe von Beauvais, Lao»und Orleans, so wie der Herzog Hugo von Burgund, dieGrafen Wilhelm von Flandern, Peter von Bretagne unddessen Sohn Johann, Hugo von der Mark und dessen SohnHugo der Braune, Johann von Montfort, Ravul vonCoucy nebst Hugo von Chatillvn, Grafen von St. Pol undBlois, und dessen Neffen Gauchier, und andere §°). Auchder treffliche Johann von Joinville, Seneschall her Cham-pagne, welcher das Leben des heiligen Ludwig in einerungekünstelten, kräftigen und wahrhaft ritterlichen Spracheeben so anziehend als treu geschildert hat, nahm das Zei-chen des heiligen Kreuzes
Zu eben der Zeit, als der Cardinal Odo in Frankreichdas Kreuz predigte, sandte Jnnocenz in das deutsche Reichbewegliche Briefe, in welchen er die schreckliche Verwüstungder Stadt Jerusalem und des übrigen heiligen Landes durchdie Charismier schilderte und die Deutschen ermahnte, fürden Heiland sich zu bewaffnen ^). Diese Ermahnungscheint aber, obgleich die Schilderung des Papstes von derNoth des heiligen Landes allgemeines Mitleiden erweckte,nicht von großer Wirksamkeit gewesen zu seyn; denn inDeutschland beschäftigte der Streit des Kaisers Friedrich mitdem Papste so sehr alle Gemächer, daß weder die deutschen
40) 611N. äe dl->»x. x. Z44. Vio Grafen von SoissonS!„,d Reich Püi-äc 8r. Ironie a. a. O. Nach Mat- lipp von Courtcnay, Walter von Ju-thäus Paris (-ul 1245. l>. 635.) vcni und Aegidius von Maikli, Vogt
»ahmen außer den Im Texte genau»- von Bethune.ten noch daü Kreuz: die Gräfin von 41) loinviUo x. 04.
Flandern mit zwey Söhnen, die 4s) xrldcitus St-ulc»?is p.