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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Kirchenversammlung zu Lyon.

sich entschuldigten; und auch die ungarischen Prälaten wag- -ten es nicht, ihre von den Mogolen bedrohten Kirchen zuverlassen. Von den syrischen Prälaten, welche der Papstwegen des damaligen schlimmen Zustandes des syrischenLandes nicht eingeladen hatte, erschien außer dem Patriar-chen von Antiochien nur der Bischof Galeran von Vcrytns,welcher als Abgeordneter der Christen des heiligen Landesnach dem Abendlande gekommen war, um die Hülfe desPapstes und der ganzen katholischen Christenheit in An-spruch zu nehmen ").

Unter solchen Umstanden ließ sich von dieser Kirchen-versammlung, welche nur dem Namen nach eine allgemeinewar, nichts Ersprießliches für die Sache des heiligen Landeserwarten. Auch verhehlte Jnnocenz es nicht, daß die Ver-urrheilung des Kaisers Friedrich und die Bestätigung deswider denselben ausgesprochenen Bannes ihm die wichtigsteder Angelegenheiten war, für welche er diese Versammlungberufen hatte. Als in der ersten vorläufigen Berathung desConciliums, welche am Montage nach St. Johannistagim Refectorium des Klosters von St. Just gehalten wurde,der Patriarch von Constantinopel die bedrängte Lage seinerKirche schilderte und über den Verlust des größten Theilsseines Sprengels klagte: so antwortete der Papst auf dieseSchilderung und diese Klagen mit keinem Worte. Alshierauf der beredte kaiserliche Hofrichter Thaddäus vonSuessa, welcher nach Lyon gekommen war, um den Kaiser,seinen Herrn, gegen die Anschuldigungen des Papstes zuvertheidigen, erklärte, daß der Kaiser Friedrich nicht nurbereitwillig wäre, dem römischen Stuhle jede billige Genug-thuung zu gewähren, sondern auch die Vereinigung der

>. Cbr.-24z.

»6) IVlLtili, Nur. I. c.