über die Belagerung v. Damascus im I. 1148. r;
an deiner Statt streiten, du hast für den Kampf keineKraft." Er aber sprach: „ ich habe verkauft und kaufe nun,und will weder selbst meinen Kauf brechen, noch durch andreihn lösen lassen;" womit er auf das Wort Gottes imCoran hjndeutcte, nach welchem Gott von den Gläubi-gen ihre Seelen und ihre Güter gekauft hat, dafür, daß esihnen das Paradies verhießen. Dann ging er vorwärtsund stritt wider die Franken so lange, bis er als Märtyrerfiel.
Die Franken aber gewannen den Sieg, drangen vorund bemächtigten sich des grünen Meidan "), weil dieDamascener zu schwach waren, sie abzuwehren. Hieraufsandte aber Moineddin unverzüglich an Saifeddin, denBruder des Nureddin, that ihm die Gefährlichkeit seinerLage kund und bat ihn um Hülfe und Beystand. Diesersammelte auch sogleich seine Truppen und kam mit ihneneiligst nach Emessa, woher er dem Moineddin folgendesmelden ließ: „Ich bin jetzt hier und mit mir alle Waffen-fähigen aus meinem Lande; aber so wir die Franken an-greifen, so lange Damascus nicht in der Gewalt meinerBefehlshaber und Truppen ist, so bleibt im Falle einesUnglücks oder einer Niederlage für uns wegen der Entfer-nung unsers Landes gar keine Rettung, und nichts hindert
10) Sure y, D. >12. „ Fürwahr,Gott hat von den Gläubigen ihrekeele und Euter damit gekauft, daßer ihnen das Paradies verleiht. Siesollen nun streiten für Gott, tobte»und getodtet werden. Es bleibt ih-nen die wahrhafte Verheißung imGefeii, Evangelium und Coran; dennwer erfüllt wohl treuer seine Verhei-ßung, «lö Gott? Freuet euch eures
Verkaufs, den ihr geschloffen; denndas ist der große Gewinn."
1 l) Dle-
selb- Ebne, welche noch in neue»Zeiten Las Siegcöfetd heißt.Bericht deS Missionairs in PaulusSammlung von Reiscbeschr. Th. lV.S. Se>.