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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
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Joseph Ben Meir

In England rettete der Herr die Inden durch dieHand des Königs Heinrich (denn eines Königs Herz istin Gottes Hand) und ihm gab der Herr es in den Sinn,sie zu retten. Er nahm nichts, keinen Schuhricmcn vonihnen, der Name des Herrn sey ewig gelobt, Amen.Auch diejenigen, welche in diesem Jahre genothigt wordenwaren, sich zu beflecken, fanden Barmherzigkeit bei) einemPriester. Dieser führte sic nicht für Silber und nicht fürGeschenke nach Frankreich, wo sie blieben, bis sich derGrimm der Irrgläubigen wider sie legre. Dann bekehrtensie sich wieder zu dem Herrn. Gedenke, v mein Gott,dieses Priesters im Guten.

Endlich zogen die Kricgsmänner, welche durch Ge-lübde sich verpflichtet ^), aus; aber die meisten von ih-nen starben auf dem Wege, durch das Meer, durch Pestund Schwert, durch Hunger und Durst und Mangel anallem. Keiner von ihnen sah seine Heimath wieder; dieJuden in Deutschland aber kamen wieder zum erwünsch-ten Ufer und wohnten wieder in ihren Städten undHäusern wie vorher, seit dem fünfzehnten Tage des fünf-ten Monates im Jahre 4907, und blieben darin bis aufdiesen Tag.

Nach diesem spricht der Priester Joseph . Nun

will ich wieder erzählen, was den Krenzbrüdern, so nach

27) d. I. solche, die

sich verschworen haben, was im A.L. in verächtlichem Sinne von sol-chen gebraucht wird, die sich derAbgötterei) ergeben, z. B. ll'ILXdsl1123 4 B. Mos. 22, 2.

Eben daher ist auch der Ausdruck

für die Kreuzfahrer genommen, derhin und wieder bei) Joseph BenMeir verkömmt:die sich dem Baal verschworen.

28) Aus Ps. 107, 32.

20) S. oben die einleitenden Be-merkungen.