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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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280 Geschichte der Kreuzzüge. Buch III. Kap. XIII.

tes wunderbarer Hülfe die Kraft und Fähigkeiten für diesesAmt, welche er noch nicht in sich fühlte, erwartend.Ichhabe," schrieb er in jenem Ermahnungsbriefe an den PapstEugen kV.,bey einem Weisen gelesen: das ist kein tapfererMann, welchem in der Gefahr der Mnth nicht wachst. Ichaber sage: der Gläubige muß noch mehr Vertrauen gewin-nen unter den Plagen." Er hoffte selbst, daß Gott ebendarum, weil er die frühere Heerfahrt so wenig gesegnet,um desto herrlicher seine Allmacht und die Liebe zu seinemaur-erwählten Volke offenbaren würde.Warum verlierstdu," spricht er zum Papst Eugen,o Freund des Dränstigams, die Zuversicht, als ob nicht Christus als ein weiserund gütiger Bräutigam den gurcn Wein bis jetzt hätte auftsparcn können! Wer weiß, ob nicht Gott sich umwendet undverzeiht und Segen hinrer sich zurücklaßt! Und fürwahr,also pflegt Gott zu handeln und zu richten. So oft denSterblichen großes Heil widerfuhr, wie großes Uebcl gingnicht vorher! Um von den übrigen nicht zu reden, gingnicht der einzigen und überschwenglichen Wohlthat unsererErlösung der Tod des Heilandes voran?"

Nach diesen Worten meldet der heilige Bernhard demPapste Eugen die auf ihn gefallene Wahl zum Heerführer dieserWallfahrt folgendermaßen :Ihr werdet, so ich nicht irre, be-reits jenes Wort vernommen haben, daß man mich (ich wun-dere mich selbst, wie man dazu gekommen) gleichsam zum Heer-führer und Obersten der Ritterschaft erkohren. Davon hal-tet euch überzeugt, daß solches weder nach meinem Rache,noch nach meinem Willen geschehen, ja daß cs selbst in mei-nen Kräften, so viel ich solche zu ermessen vermag, nichtsey, solchem Amte vorzustehen. Denn wer bin ich, daß ichmöge Scharen ordnen und vor Bewaffneten einherzichn?