D. Aebte Dei'nh. u. S i-g. Plan c. „cuen Aicujj. 279
mit Warme ermuntert hatte, ließ in seinem Eifer nach; undBernhard mußte ihn ermähnten, doch nicht in der Liebe fürden Heiland zu erkalten Gleichwohl verließ den heil.Bernhard die Hoffnung, die Wallfahrt zu Stande zu britttgen, so wenig, daß er die zu Chartres auf ihn gefalleneWahl zum Heerführer dieser Wallfahrt annahm, von Gott
jene Vesten und Durgen in die Händeschlecht gesinnter und raubsüchtigcrMenschen fielen. Der Erzbischofs vonBordeaux ^a. a. O.) entschuldigt sichmit Unpässlichkeit und der Verbind-lichkeit/ einer von den: Herrn Diete-rich Ealeran zur Befestigung desLandfriedens nach Sr. Jean d' An-geln ungesagten Landsprachc bcyzu-wohnen. Doch scheint er sich später-diu auf den Weg nach Chartres ge-macht zu haben; denn in einemzwevten Schreiben la. a. O.) berichteter dem Abte/ dag er durch eilteKrankheit, welche ihn zu Fontaine-bleau überfallen, gebindert werde,seine Reife sorlzusetzen. Oer BischofsAlanuo von Rennes verspricht >a. a.ü. S. 52z) zwar, z» kommen, bittetaber Loch um einige Frist, um zuvorwegen dringender Geschäfte nachNantes reisen zu können.
> 6 ) dtp. oz 6 . eä. Müh. Mabillonseht diesen Brief in das Jahr Itgü,als noch auf den grossen Krcuzzugder Könige von Deutschland undFrankreich sich beziehend; was dieLebensbeschreiber deS heil. Bernhardzu der irrigen Behauptung geführthat, dag der fromme Abt schon fürjene grvge Kreuzfahrt zum oberstenHeerführer ernannt worden sch. Da-mals wurde aber keine Versammlungzu ChaureS gehalten, sondern erst
im I. Iizi, wie wir aus den (Anm.14. iz) angeführten Briefen dcü Ab-tes Sugcr Wiste». Auch wurden jadie Verhandlungen zu Chartres ver-anlagt durch eins Begebenheit inSyrien, welche erst im I. n,s8 sichereignete. Ohnehin wie unwahr-scheinlich ist eS, dag die Tborheidund Albernheit so weil sollkcn getrie-ben seyn, den Abt Bernhard zumobersten Fcldhauxrmann einer Heer-fahrt, an deren Spitze die beydenvornehmsten Könige der Christenheitstanden, zu ernennen! Nach derIliLtoirc ditkt-r.rito cd« Haueo 1'.
Xldl. S. t >2. was mir erst zu Ge-sicht kam, nachdem diese Abhandlungschon uiedergesrhrieben worden, harschon Hr. Bria i in einer dem franz.Institute an, ag. August 1806 vorge-lescncn Abhandlung diesen Irrthumausführlich widerlegt. Indes wirdvon dem Herrn Brial, wie mauaus der angeführten Stelle der liier,dili. steht, die Versammlung zu Thar-lrss in das Jahr tizc, gesetzt, waS aberschon deswegen nicht richtig seyn kann,weil die Idee eines Kreuzzugs in demAbt Snger nach der Erzählung sei-nes Biographen kurz vor seinemTode zur Reife kam, sein Tod abernach den sichersten Nachrichten in de»Anfang des Jahrs nzo fällt. S.
Iwoucil lies liistor, fix dt I'e. l. XII.
S. nI. Anm.
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