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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
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259
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Kreuzzug wider die Wenden.

steuthnms zu zwingen, schlossen einen Stillstand und gabensich gegenseitig Geiseln, nm ebenfalls die Waffen, welchesie bisher wider einander geführt, gegen die Wenden zu keh-ren ?), und boten ihren Beistand den Sachsen an zurDezwingnng jenes räuberischen Volks, welches die däni-schen Küsten nicht seltener plünderte und verwüstete als dieSächsischen Granzlänber. Von Sneno wurden die Seelän-der, welche ihn als König anerkannten, und von Kanut dieIütländer aufgeboten, das Kreuz wider die Wenden zunehmen.

Diese Wallbrüder hätten große Thaten wider dis Wen-den vollbringen, und sie nicht nur zur Annahme des Chri-stenthums, sondern auch zur Unterwerfung unter die Herr-schaft der Deutschen zwingen können, wenn ein wahrer Ei-fer sie beseelt hätte. Sie waren aber mit ihrer Rüstungnoch nicht einmal dann fertig, als schon die nach dem Mor-gcnlande fahrenden Heere durch Ungarn zogen, und säum-ten so lange, daß die Wenden, welchen nicht verborgenblieb, was wider sie bereitet wurde, an der Küste der Ost-see ein festes Schloß Dubin zum Schutz ihres Landes bauenkonnten, und es ihnen selbst gelang, Mißmuth und sogarZwietracht unter den Christen zu stiften, noch che die Heer-fahrt begonnen wnrde. Die Wenden versuchten zuerst, denGrafen Adolf von Schaumburg und Holstein zu gewinnen,wiewohl er nicht lange vorher mit seinen siegreichen Schaa-ken ihnen die Landschaft Wagrien entrissen hatte; und Ni-clot, Herzog der Obotriten, mit welchem der Graf nicht

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