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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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240 Geschichte der Kocuzzügc. Blich III. Kap. X

2. Cbr. Mex sehr verschieden waren die Gesinnnngen, von welchendie Fürsten beseelt waren. Die abendländischen Pilgerfür-sten waren voll redlichen Eifers und heißer Kampflust; diechristlichen Fürsten des Morgenlandes aber voll böser Tückeund gewogener den Heiden, als ihren christlichen Brüdernans dem Abendlande. Denn sie hatten erfahren, daß dieveydcn fremden Könige nicht so geneigt waren, die StadtDamascus, falls Gott sie in ihre Hand gäbe, den Pullancnzu überantworren, als vielmehr der Obhut eines der tapfernPilgerfürstcn, welche mit ihnen gekommen, anzuvcrtraucn H.Mit solchen verschiedenen Gesinnungen pflogen die Fürstenzu Casarca Philippi oder Paneas H Kriegsrath wegen derAnordnung der Belagerung von Damascus und crfrugenvon Kundigen die Lage der Stadt.

Das Heer überstieg dann die Gebirge des Hcrmon undAntilibanon, und schauete zuerst bey dem Dorfe Daria

2) Oer über diese Vorfälle mit un-gemeiner Vorsicht und Zurückhaltungberichtende Wilhelm von T»rus (XVII.7-.) kann eS doch nicht verbergen, da»besonders der Fürst Raimund vonAntiochien sich nicht umsonst bemühthatte, bey den Fürsten und Baronendes Königreichs Jerusalem Argwohnund Mißtrauen gegen die fremdenPilger zu erregen, aus Verdruß überdie Abgeneigtheit des Königs vonFrankreich, seine Absichten und Wün-sche zu befördern: XIü äicu»r,l'rincizieni ^.utioeirenuni iuüigiia-tuin, guoä Hex Dranciae ita ad coäivertisset ot benestoiorunr suorunriniinemor, in iiuiio rinn juviseet,guibueüain manäasse in excroituxriircipilnrs et obliiiuisec, guateuuseins gratia eistoerot, uo oonatuseins sin cm roitiretni oinatun!', vt

ut ita xroourarout, ut iufcoto ue-xocio rcäire coxorrlur inglorius."Man sieht auf jeden Fall aus dieserAeußerung, daß die Gesinnung, mitwelcher viele Barone von Jerusalemzu dieser Heerfahrt auSzogen, nichtdie redlichste war.

3) Paneas war seit dem Jahre 1134in der Gewalt der Christen.

4) ,, ristinl vicuill , cui Ironien

Daria esti.ab uide gnanior

aut gruugue ckistantos milliaribus,

inlucri. " Xv 1 i!i. ll'z r XIX. 2.Von dem Dorfe Daria findet sich sonstkeine Erwähnung. ES ist entwederdas Dorf Mim, dessen Abu Sehamaherwähnt (s. Benlage II.. oder einandres nahe dabei, gelegenes.