Die lateinischen Christen in Syrien. anVersammlung der Prälaten und Barone des Reichs wurde Che
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darum unverzüglich die Miliz des Königreichs durch köni-gliche Herolde aufgcbvten und der Beystand Gottes für dieseUnternehmung durch inbrünstiges Gebet in allen Kirchen er-fleht. Nicht lange vor dem heiligen Pfingstfeste zog der jungeKönig aus Jerusalem nach Liberias, wo die Scharen desReiches sich sammelten. Auch das heilige Kreuz wurde da-hin getragen, um durch seine Wundcrkraft den Gläubigenden Sieg zu verleihen.
Aber auch damals war es sichtbar, daß die Pilgerfür-sten lieber ohne Gefahr durch Unterhandlungen gewinnenwollten, als durch gefahrvollen, aber auch rühmlichen Kampf.
Zwar war es löblich, daß sie das Gebiet des Königs vonDamascus, mit welchem sie noch im Waffenstillstände waren,nicht ohne Absagebrief und förmliche Kriegsankündigung mitfeindlicher Gcwalt überziehen wollten; aber anstatt unverzüg-lich nach dieser Ankündigung die Heiden anzugreifen, ver-loren sie einen ganzen Monat, während die vollständig ver-sammelten Scharen an der Jordanbrücke, nahe dem Einflüssedes Stroms in den See von Liberias gelagert, sehnsuchts-voll und ungeduldig das Gebot der Fürsten zum Aufbrucherwarteten, mit Unterhandlungen, welche Anar nicht ohneSchlauheit in die Länge zog, und vernahmen selbst gern seinAnerbieten, ihnen die Kosten ihrer Rüstung wieder zu erstat-ten, wenn sie von dem Kriege wider ihn abstehen wollten;wodurch sie ihm Zeit gaben, seine .--charen zu sammeln undzu bewaffnen und seine Bundegenossen zum Beystande zumahnen. Ja, die Barone waren selbst nicht abgeneigt, denTuntasch, welcher auf ihre Treue sich verlassen, unrühmlichder Rache seiner Feinde preis zu geben; denn sie verlangten
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