'Die lateinischen Christen in Syrien. -oz
geläufig geworden, als die Abendländer in Syrien mit derLandessprache sich bekannt gemacht hatten, und viele Rlttcrredeten die arabische Sprache. Sehr viele Walibruder,welche in der abendländischen Heimath arm und dürftiggewesen, hatten im gelobten Lande selbst Reichchümrr undgroße Besitzungen erworben; und mancher Baron, welcherim Abendlande über wenige arme Leibeigene geboren, warin Syrien Herr einer Stadt oder Burg. Darum zog dieHoffnung, dasselbe zu erlangen, was so vielen Pilgernzugefallen, damals mehre aus den Abendländern nach demgelobten Lande, als die fromme Sehnsucht nach dem heiligenGrabe und den heiligen Fluthcn des Zordan oder reine un-eigennützige Begeisterung für die Erweiterung der Herrschaftdes christlichen Glaubens und den Sieg des Christenchumsüber den muselmännischen Lügcnglauben. Viele katholischeChristen, welche in Syrien wohnten, waren schon dort ge-boren worden, und besaßen Haus, Hof und Accker oderWeinberge, welche sie von ihren Vätern ererbt hatten
7 ) Sehr merkwürdig sind die Be-trachtungen , welche Fulcher vonEharrreö noch vor diesen Zeiten schonan stellt, List Lieros. in Du LlresneLS. rer. Z?r-.no. 1^ IV. S. 67y:Oonsitlera et mente, recvAUL, hno-rnoäo tempore in. nostro transver-rir Dens Oeciäentem irr Orientem.Rain tzni Iriimns Occiäentales, nnnoHcri snrnns Orientales. <^)ni 1 rr.it.koinanns ant Grauens, Irso in terralaetns est Oalilaens aur ^alaestinns.<^ni Init NemenLrs ant Oarirotensis,nuno esstoitnr 'l'vrins rrnt ^nrio-alrenrrs. lanr odliti srrnrns nativi-ratis nosrrae I0L2. lanr nobis pln-rilnis vel kt^nr itznor^ ^cl eris-m
natinr elo^nio et oi-äecpricr «rl-terntri. I.i n §rr.a ä i v e r s a i 2 rncomwnnir; »20; 2 ntri^ne