rgr Geschichte der Kreuzzüge. Buch III. Kap. VII.
königlichen Panier"^) führten, nicht weiter als bis zumFuße des Berges vorzurücken. Diese aber, als sie schon umMittagszeit den Berg erreichten, achteten nicht des königli-chen Gebotes, sondern zogen, als sie einen gangbaren Weggefunden hatten, über die hohe Bcrgspitze und lagerten sichum die neunte Tagesstunde am jenseitigen Abhange. Dieswar die Ursache von großem Unglück. Die andern Pilger,welche ihnen nachkamen, ihrem Beyspiele folgend, begannenebenfalls den Berg zu ersteigen, wählten aber, weil der be-quemere Weg schon bedeckt war, um desto schneller die Hohezu erklimmen, andre nicht so gangbare Wege, und gerielhenauf Fclsenpfade, wo kaum menschliche Füße zu stehen ver-mochten, viel weniger die Lastthicre. Diese stürzten theilsvon den Felsen herab in den Abgrund, glitten theils ausund warfen in ihrem Falle die unter ihnen nachklimmendenPilger herab von der Bahn in den Abgrund. Die Feinde,welche den Berg mit ihren Pfeilen erreichen konnten, ließendiese Noch der Wallbrüder nicht unbenutzt und überschütte-ten sie mit einem gewaltigen Pfcilregcn; zahlreiche Scharenkamen selbst von dem jenseitigen Berge herüber, um die ge-trennten und aufgelösten christlichen Scharen noch mehr inder Nähe zu ängstigen. Die Verwirrung und Angst derWallbrüder wurde schrecklich. Der Mönch Odo von Deuil,welcher uns einen treuen Bericht von den Begebenheitendieses schrecklichen Tages überliefert hat"), war den be-drängten und geängstigten Scharen nahe, und eilte zumKönige, welcher die Nachhut führte, und meldete ihm, was
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44) Mb. VI. S. 6z - VII. S. 66. Tags berichltt. XVI. rj. -6.
Mit seiner Erzählung stimmt voll:'