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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
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Die Pilgerhoevc in Klciiiasien. 159

grausamste gelauscht. In keine der griechischen Städte,welche ihre Straße berührte, wurden sie eingelassen, undentweder mit Lebensmitteln gar nicht versorgt, oder wo Le-bensmittel ihnen verkauft wurden, im Handel ohne Schamund Zurückhaltung übervortheilt; für vieles Geld wurdeihnen kärgliche Speise nur von den Mauern der Städte allStricken herabgeiasscn, und nicht eher, als bi» sie das Geldhina«-fgeschickt, und mancher bübchche Grieche zog an seinemSeile das Geld eines armen hungrige» Wallbrudcrs hinaufund ging dann, während dieser vergeblich die verheißeneSpeise erwartete, voll Freude über den geübten Betrug undmir Hohugelächter über das Jammern und Klagen oder dasSchreyen und Schimpfen des unglücklichen Betrogenen da-von H. Viele Wallfahrer wurden, und zwar auf Geheißdes bübischen Kaisers, wie selbst viele Griechen behaupteten ^),

5) Was Nicetas (S. 4g.) selbsterzählt. Zwar heiht es zuerst:DerKaiser baue für il>re Nothdnrft ge-sorgt, und Lebensmittel für Geldkäuflich voran auf ihren Weg ge-bracht." Aber kamil stimmt nichtwobt überein, wenn es weiter heiht:Die Einwohner der Städte haltendie Tborc verschlossen nnd gestattetenden Franken nicht, ihre Märkte zubesuchen, sonder» hingen Stricke anihren Meiner» herab, womit sic zu-erst das Geld heraufjvgcn, und dafürvon Brvd ober andern Lebensmittelnherabliehcn so viel, aiS ihnen gutdünkte, ohne Rücksicht auf Billigkeitund Rechtlichkeit. Die Franken rie-fen daher das alisehende Auge Gottesan wider sie, als sollt,e, weiche fal-sches Mas, nnd Gewicht gcblanciitenand sich ihrer als Fremdlinge nichterbarmten, »och mir ihnen bandel-

ten als mit Glaubensgenossen, son-dern vielmehr ihnen aus dein Mundenähmen, was zur Erhaltung desLeibes noihwendig sch. Manche Ein-wohner jener Städte aber, welchenoch boshafter waren und an Un-menschlichkeit Gefallen hatten, liehenihnen auch wohl gar nichts herab,sondern zogkn das Sitter oder Goldhinauf, steckten es ein, gingen davonnnd liehen sich dann nicht wiederans der Mauer sehen." Die erstereStelle mag sich mehr auf das fran-zösische Heer, die letztere auf dasHeer des BifchoffS Otto beziehen.

ü) Dieser tückischen Bosheit erwäh-nen nicht einmal die lateinischenSchriftsteller, anher dem einzigenLttronir»» sittticnec- des Johan-nes 2 per ins (in IVlartmce Ucho-

LLNicle Äiieasotornm t'. -II. S-ÜH2).

Aber Nicetas (S. gz) oerschwe.-igt si-

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