iZ4 Geschichte der Krcnzzüge. Buch HI. Kap. VI.
I. Cl,r. ltiq Ludwig zwcy vornehme und kundige Männer zu senden,
H47.
welche den Zug des französischen HeereS auf de» sicherstenund bequemsten Straßen durch Kleinasicn leiten sollten, dieWallfahrer mit Lebensmitteln so viel möglich z» versorgen,und es nicht als Frevel den Wallfahrern anznrechncn, wennsic, wo der Markt etwa nicht versehen fron sollte, mit Ge-walt ihre Nothdurft raubte», oder solche Städte und Bur-gen, welche ihnen ihre Markte versagten, ausplüudcrtcn,falls sie nur nicht die ausgeplünderten Plätze in ihrem Be-sitze behalten wollten ^°). Der König Ludwig und seineBarone schieden, nachdem dieser Vertrag aufgerichtet wor-den, von dem Kaiser Manuel und feinem Hofgesinde mitfriedlicher und freundlicher Gesinnung und sehr erfreuetüber die reichen und kostbaren Geschenke, womit sie beymAbschiede von dem tückischen, bübischen und heuchlerischenKaiser beschenkt wurden; der Kaiser Manuel kehrte, frohdcS gelungenen Kunststücks, wodurch die leichtgläubigenWallfahrer berückt waren, alsbald in seine Hauptstadt zu-
iibergingen. Es scheint auch aus derin der Anm. 70 . angeführten Stelledes Odo oon Deuil hcroorzuge-ihcn, das; wenigstens ein Theil derfranzösischen Paladine schon damalsden Lchencid dem Kaiser leisteten.
80) „ ttsti anlem sornm aamxc-teus ciccsücr, nr.rcci.rtioncs caetro-
lerra ilii vaan.r remancret." Oäosic Oioss. S 46.
«,) Der König Ludwig war disdahin mit seiner Fahrt und auch mitLex Aufnahme den dem Kaiser Ma-
nuel recht wohl zufrieden! ,,Nx gno
er von Antiochien aus an den AbtEnger von St. DengS, Neue ,>ro-
I'ii r-cru at> Imucraiare ».riiücjikcrNonariliccgnc s,rscc>»i, cnn, ati-curantninm iinmorassomns ,>ro
ap7>.rrLn(iie, tre.nssretavimn.-i uridracinniu." dgix. 8nxer. gy. (ex>.Isncircs». ,>. 504. licc, <ies Nistor,D. XV. P. 4SL- 4gü).