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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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85
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Der Auszug der Pilgcrheere. 8;

Gegenwart ^). Eugen freuete sich der frommen Begeisterung 2 ^Ehr-der französischen Wallbrüder und der Demuth und Ehrfurcht,mit welcher der König ihn vor den Augen alles Volkes alsden Stcllverrreter des Heilandes auf Erden ehrte ^). Diefranzösischen Wallbrüder, ermuntert durch den eignen Segendes obersten Bischofts der Kirche, harrten nun desto freudigerder Zelt des Auszugs.

So groß die Begeisterung für das heilige Grab war,welche durch die Beredsamkeit des heiligen Bernhard erwecktworden, so war sie aber doch weder eine so allgemeine noch

s) Bcrnard von Vallivl schenkte indiesem Kapitel dem Orden einigeStecker, »reiche er in England besaß,und die dcsfastS ausgcfertigte Urkun-de cviigstale itlonast. '1'. ll.

S. Mg ' schließt sich: ,,IIoc üoinimin Lsxitcilc,, gccoct in ttatavi» I'a-scib-cc U-,ik>Ü5 knie. kcai, ciomino

initilidne 1'empli aliiL ciclLmzcsteinclutis 6XXX xraesciiribur."

Z) < 7 . krön. lVImcriniaccnce sin OciOlicsitc 88. rer. I'r-rna. 11.588.) Vonder frommen Dcnutth des KönigsLudwig gegen den Papst Eugen wirdfolgendes berichtet, was sehr denGeist dieser Zeit bezeichnet. DerKönigritt den, Papst entgegen, stieg aber,sobald er ihn erblickte, von seinemStoffe und ging ihm zu Fuß entgegen.Dann umarmte er deS apostolischenWaterS Füße, küßte sic und beneble siemit Thränen. Die Umstehenden rie-sen dem Papste zu, es se der König,er möge ihm doch gebieten, sein Roßz» besteigen, Eugen aber stellte sichlange Zeit, als vernehme er ihr Ru-

fen nicht, wiewohl er durch die De-utlich des Königs zu Thränen gerührtwurde. Endlich erwies er dem Kö-nige die ihm gebührende Ehrerbietig-keit, und pries sowohl des KönigsDcmuth, als das wunderbare Werk-Gottes, welches sich an des KönigsBruder Heinrich verherrliche, wel-cher, als Klosterbruder zu Clairvaux,sich der niedrigsten Werke nicht schä-me, selbst die Schüsseln mit den übri-gen Brüdern wasche. Dann versi-cherte Eugen die Umstehenden, seh,waS er gethan, bloß geschehen, theilsum dem Könige Veranlassung zu ge-ben, seine Ehrfurcht gegen den Statt-halter Christi an den Tag zu legen,IhcilS sich Gelegenheit zu verschaffen,die ihm so oft angcprtesene Demutl»und Frömmigkeit des Königs miteignen Augen zu sehen, sreistmni

toLiisieuk. 6cimmcict.il-. irc klag. 8.ücucstil-ti in Il c, ccgicct lwcucilll'. Xll. S. yr. Daß der König deinPapst bis nach Dünn cntgcgcnging,berichten verschiedene Chroniten, z. B.Olcio». O-tseiueuse in iVlt'.c.ikoii 88.rer. Ilatia. 17 V. x. 65. Ij2. L vu>guet Lecucil k. XIII. S. 77k.