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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
Seite
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8- Geschichte der Kreuzznge. Buch III. Kap. IV.

S-Chr. gcnsburg, Otto von Freysingcn, der berühmte Geschichteschrcibcr, und Reginbert von Paffau das Kreuz "). Baldhernach weihten sich auch der Herzog Ladislaus von Böhmen,der Markgraf Odoaker von Steyermark und der mächtigeGraf Bernhard von Kärnthcn mit vielen der Ritter und desVolkes ihres Landes dem Waffendienste des Heilandes ").

Bernhard ließ auch nach der Rückkehr von der Reisenach Deutschland nicht »ach in der Sorge für das heiligevon ihm begonnene Werk. Nachdem er wenige Tage inClairvaux geruhet, zog er nach Etampes, wohin am Sonn-tage Septuagesimä der König Ludwig alle Barone und Prä-laten seines Reichs beschicdcn hatte, sowohl zu fernem Be-rathungen über die heilige Unternehmung, als zur Wahl einesReichsvcrwcsers, welcher in des Königs Abwesenheit Ord-nung und Frieden im Reiche aufrecht erhielte. Dort bestä-tigte Bernhard selbst allen anwesenden Wallbrüvern die er-freuliche Nachricht, welche sic schon durch bas Gerücht ver-nommen, daß Gott durch ihn den römischen König Conradund viele deutsche Fürsten bewogen, sich dem Dienste desKreuzes zu weihen. Darum war die Versammlung fröhlichund heiter. Als am dritten Tage der Versammlung dieWahl des Ncichsverwesers, welche der König gänzlich denPrälaten und Baronen überließ, geschah, da war gleich-falls Bernhard vor allen thärig; er rief vor der Wahl ineinem Gebet die Gnade des heiligen Geistes kür die Wählen-den an, und that dann die Wahl, welche nach kurzer Be-rathung auf den Abt Suger von St- Denys und den GrafenWilhelm von Nivernvis gefallen war, dem Könige mit denWorten kund, indem er die beyden Gewählten vorführte:

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