Der heit. Bernhard in Deutschland. zr
von Clairvaux ; dreyßig neue Mönche kamen mit ihm A^l,r.dahin, und noch fast eben so viele andre folgten späternach °).
Die Wirkungen der Begeisterung, welche Bernhard inDeutschland erweckt hatte, zeigten sich auch da, wohin er nichtselbst kam- Der Herzog Welf nahm auf seiner Burg Biten-gou mit vielen Rittern und vielem Volke das Kreuz zu der-selben Zeit, da durch Bernhard in Speyer so große Dingevollbracht wurden; die frohe Nachricht davon erhielt Bern-hard noch auf seiner Rückkehr nach Clairvaux, denn zuChalons fand er unter den andern vornehmen deutschen Her-ren auch Botschafter des Herzogs Welf Auf dem Tage Mruarder bairischen Landhcrrcn, welchen der König Conrad zuRegensburg hielt, bestieg der Abt Adam von Eberach nachder Feyer des Meßopfers und Anrufung des heil. Geistesden Predigtstuhl, und las Briefe sowohl des apostolischenBischvffs als des Abtes Bernhard vor, worin mit Nachdruckund Warme den Christen die Pflicht, das heilige Grab gegendie Verunreinigung der Heiden zu beschirmen, vorgehaltenwurde. Kaum hatte der Abt Adam eine kurze Ermahnung,einfach und ohne rednerischen Schmuck, hinzugefügt, alsnicht minder, wie zu Vezelay und Speyer, die Anwesendenvon der glühendsten Begeisterung für das heilige Grab er-griffen wurden Außer einer großen Menge von Grafenund Rittern und vielem Volke nahmen der Herzog Heinrichvon Vaicrn und drcy baicrische Biscyöffe, Heinrich von Re-
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