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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Der heil. Bernhard in Deutschland.

Manne Zeit zur Abendmahlzeit, nicht einmal die nächtliche:Ruhe vergönnt, weil unaufhörlich ihm Kranke zur Heilungdargebracht wurden, so daß am andern Tage der Erzbischofsihn mit sich in seine Pfalz nahm, damit ihm Zeit und Ruhezu Theil werde, um sich zu erholen. Auch dort erhielt,außer andern Heilungen, der taubstumme Schwestersohn desVoigts von Cöl» durch Bernhard's Gebet Sprache undGehör.

Nach viertägigem Aufenthalte in Cöln zog er, von einergroßen Menge Volks aus der Stadt bis zur Akten Braun-Weiler geleitet, über Jülich in die üppige Stadt Achenwo er im Münster die heilige Messe in dem Meßgewandsfcyerte, welches noch jetzt zu seinem Andenken in dem Schatzedes Doms aufbewahrt wird *). Auch Lüttich wurde durchseinen Einzug und Wunder erfreuet. Dann besuchte er dieneue Pflanzung seines Ordens zu Villcrs, wohin er erst vorwenigen Monaten Mönche aus Clairvaux gesandt hatte undkam über Mvnö, Cambray, Vaucelles, wo er gleichfalls ineiner Abtey seiner Pflanzung übernachtete, und Rheims nachChalons, wo er den König Ludwig von Frankreich mit vie-len französischen Prälaten und Herren, und Gesandte des

q) Er kam am Dienstage (II. Jan.)«ach Jülich. Dort erhielten Ne Nich-te des Grafen von Jülich und derDviat der Stadt das verlorne Gesichtwieder. Am Donnerstage (iS. Jan.)hielt er zu Achen in der CapelleCarls des Erosien (in 111» kainosis-siraa roio üomanorum oilie (lapei-la, sagt der Mönch Gaufried, steVita 8. Lern. S. Iigy) am Altarder heil. Mutter Gottes die Messe.--Achen ist - sagt der Cgpels-m Ebxr-

hard- ein viel besuchter und ange-nehmer Ort, aber mehr eingerichtetfür die Wollust deS Leibes, a!S LasHeil der Seelen. Denn die Thorentödtet ihre Lust; und wehe dem un-gesitteten Hause Ich rede nicht zumVerderben , möge leset,, wer c»verbessern könne; möchte aber aucheiner von ihnen es!etc» und sich be-kehren und leben!"

L) Nach mündlicher glaubhafterNachricht.

i. Chr.

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