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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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54 Geschichte der Krcuzzüge. Buch HI. Kap. II.

derer, welche das Kreuz genommen, reizten auch andere,ihrem Benspicl zu folgen und die Erzählungen von den Wun-dern, welche durch den Abt von Clairvaux vollbracht seynsollten, stärkten den Glauben an seine Verheißungen und dieUebcrzcugung, daß das Werk, wozu er ermahne, Gottwohlgefällig scy ^). um x>as Verlangen derer zu befriedi-gen, welche von ihm selbst das Zeichen ihres heiligen Gelüb-des zu empfangen begehrten, war er gcnöthigt, seine eignenKleider zu zerschneiden; und so lange er zu Vezclay blieb,war er beständig beschäftigt, Kreuze zu bereiten ^).

Ehe diese zahlreiche Versammlung sich trennte, wurdefestgesetzt, daß alle mit dem Kreuze Vezeichncten im nächstenFrühling bereit scyn sollten, mit dem Könige die Gottesfahrtanzurrcten. Alle begaben sich mit frohem Herzen zu Hauseund rüsteten sich mit Eifer. Alle Streitigkeiten waren ver-gessen, alle Fehden versöhnt.

Der König Ludwig, als ein treuer Vater seines Volkes,für dessen Wohlfahrt bedacht, sandte an alle Fürsten, derenLänder auf ihrem Wege die heiligen Kämpfer berühren möch-ten, Botschafter mit Briefen, worin er um sichern Durch-zug und freyen Markt der Lebensmittel nachsuchte. Nichtnur zu dem römischen Könige Conrad, dem Könige Rogervon Sicilien, sondern auch nach Conffantinopcl zogen Ge-sandte des Königs Ludwig, unter welchen Heinrich, derSohn des Grafen Thibaut von Champagne, war. DiesemJüngling gab auch Bernhard ein Schreiben an den Kaiser

ZZ')Luperrleäeo, sagt Odo VON

riiliL ilüäein aociäerunr, czu.il) nsvisu in est Domino xla-ouisse: ii 0 si xauoa serixsc^o,non creäanlur xlura luisse, vel

si multa, niareriain viäear o1)wi-.risse." idiä.

59) Ooactus est vestes xuss rinoruoes seiuäere et seminare. InIioo ladoravit lzuamäiu luir in Vil-la.. idiä.