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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Geschichte der Kreuzzügc. Buch lll. Kap.II.

lv- Ckr. welches lange Zeitckn dem Schatze von Clairvaux aufbcwahrtwurde ^).

Gewiß würde die Begeisterung für die Sache Gottes,welche Bernhard bewirkte, in dieser Zeit niemand außerihm zu erwecken vermocht haben. Seine Bemühungen wur-den nicht weniger gefördert durch das Vertrauen und dieLiebe, welche er sich allgemein erworben, als durch seineverständige Benutzung aller günstigen Umstande und dieKlugheit, mit welcher er auch Ucbcrraschungen und alles,was auf idie Sinne wirkt, zu paffender Zeit anzuwendenwußte.

Viele, welche noch zu Bourges nicht geneigt gewesen,das Kreuz zu nehmen, wurden bereitwilliger, sobald sie ver-nahmen, daß der Abt Bernhard, auf dessen Einsicht sienicht weniger vertrauten, als sic seine Frömmigkeit verehr-ten, die Gläubigen ermahnen werde, sich für den Heilandzu bewaffnen. Darum versammelte sich zu Vczclay zumOsterfest 1146 eine so große Menge von Rittern und Volk,daß nicht nur, wie einst zu Clermont, kein Gebäude, sondernselbst kein freyer Platz der Stadt sie faßte; und es wurdeaus dem Felde am Abhange eines Berges, zwischen Vezelayund Ecouenne, auf dem Wege nach Auxcrre, eine Bühnevon Holz errichtet ^), auf dem Platze, auf welchem hernach

32 ) ,,1n enim, schrieb er im Jahrnn den Parrinrchcn Wilhelm vonJernsnlcm (Ich. 175), nie xracve-nisli in cheneäicnionibns «lutneM-ni5 , ln inc xrior lichimlnz ce, tnierrnnsmariiiis exnrolis visiere ....

lizno Dainin!." Mablllon bemerkt-u dieser Stelle, daö noch LU seiner

Zeit dieses Stück des hell. Kreuzesim Schatze zu Clairvaux «ufbewahrtwurde.

ZZ) ,,<^u.orriam irr castro loonsnorr ertiL, cMi r.irrt 2 w. nirrltirrräi-rrem eaxore i>osser, exrra irr. carrr-l^o tix-r e§r Abbati 1i§ire.-r mLeliinL,rrc cle errrirreirri cirenniLtLirbilrrrslo^ni xcissct." Ocks il 2 Dio§.x. 12.