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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Die Kreuzpeedig'ten in Frankreich. 49

meine Clairvaux 2*). Als der Bischoff Gaufricd, welcherdie Wallfahrt zum heiligen Grabe gelobt hatte, aber hernachBedenken trug, die ihm anvertraute Gemeinde zu verlassen,ihn befragte, ob. die Aufhebung seines Gelübdes zulässig I. Ehr.

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scy, gab Bernhard die weise Antwort:Ich meine nicht,daß geringere Gelübde wichtigem (ncmlich der Pflege undObhut seiner Gemeinde) hinderlich scyn sollen und daß Gottdas ihm verheißene gute Werk noch fordern werde, sobaldein besseres dafür geleistet wird. Wenn Euch jemand zwölfGroschen schuldig ist, werdet Ihr ihm zürnen, wenn erEuch an dem bestimmten Tage eine ganze Mark Silberszahlt?" 2°).

»L) Lp. 64.

sa) Lx. §7. Besonders merkwür-dig ist auch die Antwort (Lp. gr.),welche er auf eine gleiche Anfragegab, welche der Abt Stephan vonSt. Johannes durch den Abt Ursusvon Sr. Denys an ihn brachte:Aber, sprichst du, woher denn eineso heftige Sehnsucht, wenn sie nicht«on Gott ist? Erlaube mir zu sagen,was ich meine. Das gestohlne Was-ser schmeckt immer besser; und werdie Tücke des Satans kennt, wirdnicht bezweifeln, dag diese Süßig-keit, welche gleichwohl bitterer istals Wermuth, von dem Engel desSatans, unter dem Schein einesEngels des LichtS, >n dein dürsten-des Herz gegossen wird. Wer anderskönnte wohl der Anstifter von Aer-gcrniß und Zwietracht und der Stö-rer des Friedens und der Eintrachtsey», als der Widersacher der Wahr-heit und Liebe, der alte Feind desmenschlichen Geschlechts und derHasser des Kreuzes Christi, der Leu-HI. Band.

fei? Denn dsrienigs, durch dessenNeid der Tod in die Welt gekom-men ist, sieht mit scheelen Augen dasGute, was du thust, und da er einLügner von Anbeginn ist, so lügt erauch jetzt, indem er dir Gutes ver-beißt, so er selbst nicht sieht." AlsRainald Abt des CistercienserklostersMorimond (im I. ngz,) mit mchrernfrommen und redlichen Mönchenseines Hauses die Wallfahrt ange-treten hatte, so warnte zuerst Bern-hard den Abt selbst, dann in zwcyBriefen einen seiner Begleiter, denMönch Adam, gegen eine solche ver-werfliche Wallfahrt, forderte auchden Erzbischofs Bruno von Cölnauf, den Abt von Morimond zueRückkehr in sein Kloster zu bereden(Lp. g 7), und schrieb endlichim Namen seines Convents einenBrief an den Papst Coelestin, woriner ihn dringend bat, dem Abte Rai-nald die Erlaubnis zu solchem Her-umstreifen zu versagen, weil zu be-fürchten sey, das ein solches Beu-

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