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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
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-6 Geschichte der Kreuzzüge. Buch I!I. Kap. l.

zurnckznbringen Als bald hernach der falsche LegatGerhard eines schrecklichen Todes starb, so war der Friedejn der Französischen Kirche vollkommen wieder hcrzcstellt.Auch der deutsche König Lothar nahm auf die ErmahnungBernhard's sich der Sache Znnvcenz des Andern mit Eiferan und zog mit einem stattlichen Heere zu des rechtmäßigenPapstes Hülfe nach Italien.

Der Ruf solcher Werke hatte auch in Italien unter demVolke sich verbreitet und alle Freunde Jnnocenz des Andernin Wälschland wünschten, daß der Abt von Clairvaux käme,um auch die Kirche jenseit der Alpen zu beruhigen. Jnno-cenz nahm ihn daher mit sich nach Italien, in der sichernHoffnung, Bernhard werde auch dort vollbringen, was ihmin Frankreich so glänzend gelungen war. Diese Hoffnungward selbst übertroffen. Die Einwohner aller Städte, inwelche Bernhard kam, nahmen ihn als einen Engel desHerrn auf und erkannten, auf seine Ermahnung, Jnnocenzden Andern als den rechtmäßigen Nachfolger Christi an.

2. ehr. Dann begab sich Bernhard nach Deutschland, um zwischendem Kaiser Lothar und Conrad von Staufen Versöhnung zustiften, und kehrte nach glücklicher Vollendung dieses treffli-chen Werkes nach Wälschland zurück, um der Kirchcnver-sammlung bcnzuwohnen, welche Jnnocenz nach Pisa berufen

2- Cl,r. hatte. Vor allen ehrten ihn die Mailänder damals auf sei-ner Reise durch die Lombardei) nach Pisa. Die Geistlichkeitund alle Freunde des Papstes Jnnocenz im Volke von Mai-land, Hohe und Niedere, zogen ihm sieben Rasten weitentgegen und küßten seine Füße, wiewohl er sich alleMühe gab, um solcher lästigen Ehrenbezeugung auszuwei-

P) ia. una.