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Geschichte der Kreuzzüge. Du ch III. K a p. I.
willen und Mißvergnügen derer, welche sein Eifer für dieWahrheit gekränkt harte, noch mehr übersehen und ver-kannt, als seine menschlichen Schwachen von den geblende-ten Augen der schwärmerischen Verehrer seiner Tugend undHeiligkeit. Seine Lharigkcit für die Kriege der Christen wi-der die Heiden war zu bedeutend, als daß wir es nicht ver-suchen sollten, eine gerechte und treue Schilderung seinesLebens und Cbaraktcrs zu entwerfen.
Bernhard war aus ciiicr alten sehr angesehenen Ritter-lichen Familie ') in Burgund entsprossen, welche durchBlutsfreundschaft mit Mehrern der edelsten Geschlechter, selbstmit dem Hause der Burgunbischen Herzoge, verbundenwar ^). Er wurde von frommen gottcsfürchtigen Ackernfünf Jahre vorher geboren, ehe der begeisterte Ruf des Ein-siedlers Peter und die Beredsamkeit des Papstes Urban dieChristen für das heilige Grab bewaffneten. Sein Vater,Tccelin der Blondes, Herr von Fontaines bey Dijon,
1) „Uaror eins S'eaolinus vir anti-
et legiriinao miiitiae." o u i-Ijetiui smouaoki Si^uivusis) vitael, res gestae 8 . Ucrnarüi, aas» I.S. ir>77. Dis Seitenzahlen dieserImd der andern eitirle» LcbenSbe-schrcibunge» des heil. Bernhard be-ziehen sich ans den Abdruck im zwev-ten Thcil der Mabitlonschen Ausgabeder Werks Bernhardts.
2 ) kok. Lremirao vita Lern. lall.I. S. I2yz. ;/0e55c1iilus .... ex au-tiguoruin (sicut assoruut nrulli)liUrguuäiae vrroum geudrositat«
liakcus arißinem." P. F. Chiffle-»iuS in seiner Oiatride ä- iliusrrißensre 5 . Lcrnaräi sin der L7II0-xe 8. Dernarüi goiurs illnsrrs as-sertum. Oivroue rsko. 4.) erläutert
die Verwandtschaft Bernhard's mitdem königlichen Eeschlcchtc durch dieBurguudischen Herzoge, den Gra-sen von Tonncrre s larnoüoinm,)den Herrn von Ivinvitle und andere.Seine Verwandtschaft mit andernangesehenen Familien geht auch ausder Eenealogie in der Chronik desMönchs Alberik hervor ack a> irog.eck. keidnie. S. 2li.
Z) Sorus. Ein ungenannter Mönchvon Clairvaux (S. raga) erklärt die-ses Wort also : ,,g>io nomine vnlgariliugua s re k r u t 0 8 er z- a 0 neb 1 a-
das »och jetzt bekannte französischeWort smir, welches besonders diegelbe Farbe der Bücklinge bezeichnet,wovon das Zeitwort saurer (sorer)