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5 (1854) Von 1756 bis 1763
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etzte Kricgsthaten.

von Wcscl. Der König befahl ihm das Unmögliche zu ver-suchen, um seinen Auftrag zu erfüllen, da die Ocstcrrcichcreinige Regimenter nach dem Niedcrrhcine schickten, um Ge-neral Pisa dort zu verstärken. Auch nahm der König die3000 Mann starke britische Legion, welche der H)rinz Fer-dinand ausgchobcn hatte, in seine Dienste.

Die Franzosen verzögerten zwar den Prcussen unterlccr.en Vorwänden die Räumung Wesels, wiesen jedoch auchdie Ocstcrrcichcr zurück, weil der Friede nahe bcvorstchc.

Am 20. Januar verglich der General Monteynard, wel-cher die Franzosen am Niedcrrhein befehligte, sich mit OberstBauer über die Aufstellung ihrer steidcrseitigen Truppen dahin,daß die Franzosen zwar die prcussischcn Länder und Plätzeferner besetzt hielten, allen andern Truppen jedoch, nur mitAusnahme der Pfälzer für das Herzogtum Berg, der Ein-tritt in die Herzogtümer Geldern, Kleve und Berg unter-sagt bliebe'). Die Oesterreicher erhoben darüber mit Rechtlaute Klage, indem sic hofften, sich bei dem bevorstehendenFrieden dieser Länder zu ihrem Vorthcile bedienen zu können.

Bald darauf verpflichtete sich der-König von Prcussenriicksichtlich der österreichischen Niederlande die strengste Neu-tralität zu beobachten, wogegen Frankreich und England ihmskine Länder in Westfalen und am Rheine gewährleistetenmd sie nur seinen Truppen übergeben wollten.

Der Friede trat dann ein.

I) Siehe Stuhr II. S. 417 ff.

Druck von F. A. Brockhaus in Leipzig.