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5 (1854) Von 1756 bis 1763
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Der König und Prinz Heinrich.

Pferd, das heißt ein wohlfeiler Sieg. Ich bin Zeit meinesLebens nicht in einer so mißlichen Lage gewesen, als in die-sem Feldzuge. Glauben Sic mir, cs gehören Wunder dazu,wenn ich all' die Schwierigkeiten überwinden soll, welche ichvorhcrsche. Ich werde gewiß bei jeder Gelegenheit meinePflicht thun; allein ich kann nicht über das Glück gebie-ten und muß in meinen Plänen dem Zufälle zu viel über-lassen, weil es mir an Mitteln fehlt, sie gründlicher zu ent-werfen. Ich soll herkulische Arbeiten in einem Alter vollen-den, in welchem mich die Kräfte verlassen, meine Schwächenzunchmcn und selbst die Hoffnung, der einzige Trost derUnglücklichen, mir zu mangeln anfängt. Sie kennen dieUmstände nicht genug, um sich einen deutlichen Begriff vonden Gefahren zu machen, die dem Staate drohen; ich kenneund verschweige sie, behalte alle meine Besorgnisse für michund theile der Welt nur die Hoffnungen und die wenigenguten Neuigkeiten mit, die ich ihr anzeigen kann. Gelingtder Streich, auf den ich denke, dann wird cs Zeit sein sichder Freude zu überlassen: bis dahin wollen wir uns mitnichts schmeicheln, damit uns eine unerwartete üble Neuig-keit nicht zu sehr Niederschlage. Ich lebe hier wie sein krie-gerischer Karthäuser. Ich muß viel an meine Geschäfte den-ken, die übrige Zeit widnte ich den Wissenschaften, welchemeinen Trost ausmachen, wie den jenes beredten Consuls,des Vaters des Vaterlandes und der Beredtsamkeit. Ob ichdiesen Krieg überleben werde, weiß ich nicht; sollte cs abergeschehen, so bin ich fest entschlossen den Uebcrrcst meinerTage in der Zurückgezogenheit, im Schooße der Philosophieund der Freundschaft zuzubringen. Wo wir diesmal unserWinterlager haben werden, weiß ich noch nicht. Mein Hausin Breslau ist bei dem Bombardement zerstört worden. Un-sere Feinde mißgönnen uns alles, selbst das Tageslicht unddie Luft, welche wir athmen. Indessen werden sie uns docheinen Platz lassen müssen, und wenn der sicher ist, wird csmir eine wahre Freude sein Sic bei mir zu sehen. Waswird denn nun, mein lieber Marquis, aus dem Frieden mit ,Frankreich? Sic sehen, Ihre Nation ist blinder, als Siegeglaubt haben. Diese Thoren werden Canada und Pon-