Fouque bei Landshut.
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werden, von wo er den Unterhalt für sein Heer bezog. Ermeldete das den 10. Juni dem Könige, und wie er so vielals möglich das platte Land rein zu halten suchen werde. DerKönig, man glaubt durch den Minister von Schlabrendorfveranlaßt, welcher den bei der Besetzung des Gebirges durch dieOesterreichcr entstandenen Schrecken geschildert, wahrscheinlichnoch mehr durch den Prinzen Heinrich, welcher mit dem vonFouque eingeschlagenen Wege nicht einverstanden war, miß-billigte schon am 7. Juni von Meißen aus dessen übereiltenRückzug, äußerte dann den 10. unzufrieden, er begreife nicht,weshalb Fouque sogleich bis Breslau gelaufen sei, und be-fahl demselben am II., ohne Verzug sogleich von dort aufzu-brechcn, geradeswegs wieder nach Schweidnitz zu marschircnund von da nach Landshut zu gehen, den Feind hinauszu-i jagen und sein Lager dort zu nehmen.
Als der ritterliche Fouque, im Fache der Ehre der reiz-barste Mann von der Welt, diesen letzten Befehl am 15. Junibei Schweidnitz erhielt, während der Prinz Heinrich g^gendie Russen zog und kaum eine Aussicht war, daß der KönigI ihm würde beistehen können, theilte er das seinen Officierenmit und sagte: „Wir müssen Landshut wieder einnchmen;
Laudon wird dann mit Ucbermacht über uns herfallen, dannmüssen wir als alte Preussen uns so lange als möglich hal-, ten, an keine Ergebung auf offenem Felde denken und unsi bei einer möglichen Niederlage wehren bis auf den letztenit Mann. Im Falle eines Rückzuges werde ich einer der Letz-^ ten auf dem Schlachtfelds sein; doch wann ich das Unglück! habe einen solchen Tag zu überleben, gebe ich mein Ehren-wort keinen preussischen Degen mehr zu ziehen."
§ Er ließ Zieten auf dem Zeiskcnbcrge bei Fürstenstcinstehen, marschirte sofort gegen Landshut und griff den Ge-neral Janus an, welcher sich bald zurückzog, so daß sich Fou- 1760que nach Verlust von nur 20 Mann wieder im Besitze der 17. Junialten Stellung auf der Höhe befand. In einer Ausdehnungvon 8000 Schritten, welche 40,000 Mann erforderten, stellteer seine 10,500 Mann mit 68 Geschützen auf. Hier erhielter des Königs Schreiben aus Meißen vom 14. Juni auf sei-nen Bericht vom 10., daß er bei Schweidnitz stehen bleiben