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5 (1854) Von 1756 bis 1763
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Einnahme Dresdens.

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und das gesammte Proviantfuhrwesen in der Festung. Schmet-tau sah keine Möglichkeit sich gegen so große Ucbcrmacht mitErfolg vertheidigcn zu können, fürchtete dann nachtheiligeBedingungen und ging auf die Uebcrgabe Dresdens gegen 4. Sept.freien Abzug der Besatzung, aller Kaffen, Magazine u. s. w.

! ein. Der König hatte unterdessen, wie wir sahen, den Ge- 14. Aug-ncral Wunsch zur Rettung Dresdens abgeschickt und demGrafen Schmettau befohlen, Dresden auf alle mögliche Weise 25. Aug.zu behaupten; Entsatz komme in wenigen Tagen von Tor-! gau her. Wunsch hatte Wittenberg und Torgau wieder gc-

! iwmmen und stand am 5. September Mittags vor Dresden.

^ Es war zu spät. Schmettau, welcher den Brief des-

j mgs erst am 5tcn während der Räumung der Stadt crhal-' ten hatte, konnte diese nicht rückgängig machen. Wunsch

i kehrte nach Torgau zurück, schlug dort mit seinen 4000

^ Mann den 10,000 Mann starken General Andre, nahm

! dessen Lager, alles Feldgcräth und 8 Kanonen und behaup-tete Torgau. Allein Dresden war für immer verloren. DerKönig, sehr unzufrieden über Schmettau, schrieb diesem:

Es geht Ihnen, wie gewöhnlich meinen Generalen: in demAugenblicke, wo sic Fassung zeigen sollen, fehlt sie ihnen')."i Der Prinz Heinrich, welcher wegen der Schwierigkeiten! der Verbindung mit dem Könige erst 14 Tage nach der

Schlacht bei Kunncrsdorf Nachricht von dem Unglücke er-hielt, drückte kalt und ruhig sein Bedauern aus und daß ernichts habe thun können, seinem Bruder zu helfen, ohnej dessen Lage zu verschlimmern^). Er beschäftigte durch sehr> geschickte Bewegungen den Marschall Daun in Schlesien undcröffnetc sich, als Daun gegen Sorau vorging, durch einenMarsch nach Sagan die Verbindung mit dem Könige, wäh-rend er Fouque den Oberbefehl im Lager von Schmottscifen. ließ. Weil Daun unterdessen die Oberlausitz fast ganz von

Truppen entblößt hatte, wendete sich der Prinz, vom Kö-nige dazu angcstachelt^), um den von ihm nach Sachsen ge-schickten Fink zu unterstützen und zugleich Daun von der

1) Bei Schöning II. S. 149.

2) Bei Schöning II. S. 143.

3> Briefe vom 17. u. 19. Septbr. bei Schöning II. S. 154 ff.

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