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5 (1854) Von 1756 bis 1763
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Stellung der Heere.

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zugsplan. Die Ocstcrrcichcr wollten, daß ein französischesHccr, die Franzosen, daß das österreichische Haupthccr nachSachsen ginge und Schlesien aufgebc, wohin die Ocstcr-rcichcr hauptsächlich wollten. Endlich kam man gegen EndeFebruar dahin überein, daß Contades mit 80,000 Mannin Westfalen angriffsweisc, der Herzog von Broglio, der-en Soubises Stelle gekommen war, mit 20,000 Mann inder Wettcrau vcrthcidigungswcise verfahren sollte'). Mitden Russen, welche Stettin nicht für die Schweden er-obern wollten, wurde verabredet: Wenn Fcrmor bis Po-sen vorgerückt sein würde, solle Daun gegen die LausitzVorgehen, der König somit umfaßt und Berlin bedroht wer-den. Während die Franzosen verlangten, die Russen solltengerade auf Berlin verrücken, wollten die Ocstcrrcichcr siemehr gegen Schlesien hin ziehen, sic selbst aber lieber rechtsnach Kolberg hin gehen. Zm Allgemeinen lag den Fran-zosen weit mehr daran sich im Reiche zur Sicherung beidem bevorstehenden Frieden zu behaupten, den Russen aber,Ostpreußen zu behalten und sich in Polen und an derOstsee fcstzusctzcn, um hier Häfen zu gewinnen, als denKönig von Preußen zu Gunsten der Ocstcrrcichcr völligmcderzudrückcn').

Die von allen ihren Verbündeten wie von ihren Fein-den geringgcschätzten Schweden sollten, von einer Abthei-lung Russen unterstützt, Stettin belagern^). In der Haupt-sache wollten die Verbündeten weniger einen methodischenAngriffskrieg führen, als den König schlagen und dessenKriegsmacht zu vernichten suchen, worauf dann das Uebrigcvon selbst folgen würde. Ihnen gegenüber beschränkte sich

1) Stuhr II. S. 198.

2) Stuhr II. S. 259 und Montalembert II. S. 19. Bclleisleschrieb den 20. Aug. 1759 nach der Schlacht von Kunncrsdorf an Con-tades: le ms contsnts ä'observsr Hue plus Is koi Os krusss ssraallaibli par Is kalt äs nos alliss, «ans e^ue uous a^ons su part äi-rectemsnt, plus il sst ssseiitiel et Necessaire czus uous a^ons unscontenance rsspectabls äans Is coeur äs I'^IIemsZne. Stuhr ^S. 216, vergl. S. 276.

3) Stuhr II. S. 232.