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Schlacht bei Hochkirch.
Mann gegen Mann, mußten endlich aus dem Lager weichenund mit Verlust ihrer Geschütze, vieler Todten, Verwunde-ten und Gefangenen sich nach Hochkirch durchschlagen. Beidem Donner des Geschützes auf dem rechten Flügel ergriffnun das ganze preussische Heer die Waffen. Der Königkleidete sich schnell an, hielt anfänglich das Ganze für einenfalschen Lärm und vereinzelten Angriff und ordnete dannschnell seine Schaaren, um die Oesterrcicher aus dem erober-ten Lager von Hochkirch zu vertreiben. Das gelang für denAugenblick; doch drangen die Feinde vorn und im Rückenimmer stärker heran und bemächtigten sich nach einem wei-chenden Kampfe um 5^ Uhr der großen Batterie des rech-ten Flügels von 4 Feld- und 22 schweren Geschützen, deseigentlichen Schlüssels der Stellung. Der Lag brach an,doch tiefer Nebel verhinderte die Aussicht. Daun ordneteseine während .der Nacht in Unordnung gerathcnen Truppen,während die Prcussen unter Keiths Führung gegen die großeBatterie heranrückten, sie wieder eroberten und wieder ver-loren, wobei der schon zwei Mal verwundete Keith blieb.Die Oesterreicher nahmen auch das brennende Dorf Hoch-kirch, allein alle Angriffe von acht Grenadierbataillonen aufden Kirchhof scheiterten an der heldenmüthigen Vertheidi-gung desselben durch Sas Bataillon des tapfern Major Lange.Der König, welcher den Ernst und die Gefahr des Angriffsvöllig erkannte, ordnete die Unterstützung des rechten Flü-gels an. Vergeblich aber drang der kühne Prinz Franzvon Braunschwcig zur Wicdereroberung der großen Batterievor. Eine Kanonenkugel tödtete ihn. Vergeblich eroberteder Prinz Moritz von Dessau das brennende Dorf Hochkirchwieder und warf die Oesterrcicher weiter zurück. Wie seineVorgänger vorn und in der Seite angegriffen, mußte erzurückgehcn. Auch der Major Lange erlag, nachdem seinBataillon alle Patronen verschossen und alle Angriffe abge-wiesen hatte, als cs sich endlich durchschlagen wollte. Noch-mals drang der Prinz Moritz von Dessau gegen Hochkirchvor; er siel schwer verwundet in die Hände der Feinde, DerKönig selbst setzte sich dem stärksten Feuer aus und wurdenur durch dringende Vorstellungen des Markgrafen Karl be-
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