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5 (1854) Von 1756 bis 1763
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Schlacht bei Krefcld.

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weigerte'). Clermont zog sich, che noch der größte Theilseiner Truppen des rechten Flügels und des Mittcltreffcnsins Gefecht gekommen war, nachdem er 4000 Mann und4 Geschütze verloren, in guter Ordnung und ohne weiternVerlust zurück, obwol er sich schon am folgenden Tage durchHeranziehung entsendeter Truppcnthcile verstärkt hatte. DerHerzog Ferdinand suchte die festen Plätze am Niedcrrhcinein seine Gewalt zu bekommen, eroberte Düsseldorf undRocrmonde, und seine leichten Truppen streiften bis gegenBrüssel.

Es wurde endlich die Unfähigkeit Clermonts so weiterkannt"), daß man ihm einen Kricgsrath von drei Ge-28. Zumncralcn zuordnctc, mit der Erklärung des Königs Ludwig,er solle den Herzog Ferdinand in jedem Falle schlagen undüber den Rhein zurückdrängen. Clermont empfand das hin-länglich, um nun sogleich seine Entlassung zu erbitten, worauf 4. ZuliContadcs den Oberbefehl erhielt und bald darauf zum Mar-schall ernannt wurde. Den Franzosen lag auch ohne dielebhaften Vorwürfe der Oestcrreichcr bei der Schmach, welchedie bisherige Leitung ihrer Heere auf sie geworfen hatte,besonders daran, sich wieder in den Besitz des linken Rhcin-ufcrs zu setzen, zugleich um Holland abzuhalten, Partei fürEngland zu nehmen. Uebrigens hatten sie gar nicht dieernstliche Absicht, bis an die Elbe, ja nur bis an die Weservorzugchn, vielmehr wollten sie nur den Main und den Nie-dcrrhcin während der Dauer des Feldzugs behaupten undbis zum Ende desselben so viel als möglich im feindlichenLande leben und dasselbe aussaugcn^). Der Prinz vonSoubisc drang mit etwa 18,000 Mann, anstatt nach Böh-men zu marschiren, von Hanau gegen Kassel vor. Broglio io. Juli

1) Siche die Bertheidigung Mortaignes bei Stuhr II. S. -1-10,Clermont sagte zu Mortaigne:7s lui (der Reiterei) en si äesii eirvo^s«ieux lais I'orelrs (anzugreifen); eil« ns >e veut, ^ias; l)US vouIkL-vous c;uo pz- fasse?"

2) Siche Bellcislcs Urtheil über Clermont 11, Juli 1758 beiStuhr II. S. 118.

3) Siehe bei Stuhr II, S> 128, 129,