Schlacht bei Kolin.
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gels Chotzemitz und griff die Höhen hinter diesem Orte an.Daun hatte in seiner schwierigen Lage die Besinnung nichtverloren. Er zog so viel Truppen als er vermochte, auf sei-nen rechten Flügel und ließ den von Hülsen schwach besetz-ten Eichbusch wieder nehmen. Vergeblich war ein tapfererAngriff des kühnen Seidlitz. Noch standen jedoch Hülsenund der Prinz Moritz auf den von ihnen erstürmten Höhenbei Krczezor im heftigsten Geschützfeuer, als Hrci Rciteran-griffe des Generals Pennavaire, durch Ungeschicklichkeit inder Führung und Mangel an Entschlossenheit der Reiter,sowie an der tapfern Gegenwehr der Oesterreicher scheiterten,fünf preussische Schwadronen wichen und ein preussischcs Re-giment in Unordnung brachten, was der Oberst Benkcndorfwahrnahm und an der Spitze seines sächsischen Reiterregi-ments, dem mehrere andere folgten, in das preussische FußvolkHülsens und des Prinzen Moritz von Dessau einhieb. Vier-zehn, durch ihr siegreiches Vordringen bei dem tapfern Wi?„Verstände der Oesterreichcr schon sehr geschwächte preussischeBataillone erlagen dem Angriffe der erbitterten: „Das istfür Striegau!" rufenden sächsischen Reiter und flüchtetenzersprengt zurück. Der König bemühte sich vergebens siezu sammeln. Von nur Wenigen begleitet ritt er gegen eineösterreichische Batterie, vor, als er von einem Begleiter ge-fragt wurde, ob er allein sie nehmen wolle.
Er hielt an, betrachtete die Stellung der Oesterreicher,ritt gelassen nach seinem rechten Flügel hin, gab dem Her-zoge von Bevern den Befehl zum Rückzuge nach Nimburgund eilte zum Einschließungsheere nach Prag.
Die Schlacht war unrettbar verloren. Auch ManstcinsBataillone mußten, nachdem sie über die Hälfte ihrer Mann-schaft verloren hatten, von Chotzemitz zurückweichen.
Daun ließ seinen rechten Flügel vorrücken, die Höhenvon Krczezor mit Geschütz besetzen und griff dann auch mitseinem linken Flügel an. Nur die heldenmüthige Tapferkeitder Truppen, unter der Leitung des Herzogs von Bevernund indem Zieten zum dritten Male Nadasdys Angriff zu-rückschlug, obgleich er verwundet wurde, machte einen Rück-zug möglich, der glücklicherweise unverfolgt, doch in großer