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4 (1851) Von 1739 bis 1756
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Buch VII. Zwölftes Hauptstück.

demie der Wissenschaften in eine Akademie zu verwandeln,welche mit den französischen und englischen Gesellschaften derArt wetteifern könnte. Maupcrtuis beschäftigte sich schon imFrühjahr 1741 mit einem Plane dazu. Auf des MarschallSchmettau Rath wurde die neue Societät der Wissenschaften mitden Trümmern der ehemaligen Akademie zu einer neuen Akadc-1744 mie vereinigt, welche 23. Januar 1744 ihre Sitzungen eröffnetc-23. Jan. Die Hauptsache war, daß diese Akademie, nicht zufriedenmit dem, was die Akademie der Inschriften und der Wissen-schaften in Paris beschäftigte, auch philosophische Forschun-gen in ihren Plan zog, aber eine gelehrte Gesellschaft warsie nicht, der Glanz der Minister und Generale, der Dilet-tanten insgesammt verdunkelte die eigentlichen Gelehrten, bisder König Maupcrtuis zum Präsidenten der Akademie er-nannte. Dieser hatte auf den Antrag des Königs erwiedert,er werde sich dadurch zwar der Eifersucht der Gelehrten aus-setzcn, doch komme das nicht in Betracht; unerträglich abersei es, unter den vornehmen Curatorcn zu stehen, die derAkademie vorgesetzt wären, und unmöglich dabei etwas fürdie Wissenschaft zu wirken. Er stellte dem Könige vor, dieStelle eines Präsidenten der Akademie sei zur Zeit von Leib-nitz ehrenvoll, in der von Gundling lächerlich, in der vonJablonski etwas sehr mittelmäßiges gewesen. Indem er fürdie Wissenschaft spreche, führe er zwar seine Sache, allein un-ter Friedrich dürfe er Alles verlangen, was ihm das nöthigeAnsehen für das Beste der Akademie gebe, um mit Ehreneine Stelle auszusüllen, welche unter Friedrich's Regierungehrenvoll sein müsse. Der achtbare Gelehrte machte so dieseiner und des Königs würdigen Ansprüche geltend. DerKönig ernannte ihn zum immerwährenden Präsidenten, undgab ihm den Platz über den vornehmen Curatoren. Balderhielt er das Recht, ausschließlich zu erledigten Stellen vor-zuschlagen. So kam ein Mann von rein wissenschaftlichemAnsehen ohne fremdartigen Einfluß an die Spitze einer ge-lehrten Körperschaft mit völlig monarchischer Verfassung, dienur so den Gelehrten erträglich werden konnte. Daß dieganze Akademie wesentlich französisch war und auch ihreDenkschriften in französischer Sprache hcrausgab, war sogleich