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4 (1851) Von 1739 bis 1756
Entstehung
Seite
278
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278 Buch VII. Zwölftes Hauptstück.

die Hände gefallen. Nur 7000 Mann waren dem Landevöllig verloren. Gelitten hatten durch den Krieg hauptsächlichOberschlesien, die Grafschaft Glatz und einige an Böhmengrenzende Kreise Niedcrschlcsicns, was eine gute Verwaltungbald ersetzen konnte').

Zn dem Gespräche mit Dargct sagte der König, er sehemehr wahren Ruhm darin, für das Glück und die Wohlfahrtseiner Untcrthancn zu sorgen, als sich mit der BeruhigungEuropas zu beschäftigen. So schrieb er an Maupcrtuis, erhabe in wenig Wochen so viel gethan, als der glücklichste undgeübteste Feldherr nur immer vermöge; größer als er sei, könneer nur werden im Frieden! Diese große Wahrheit sprach eraus nicht in augenblicklicher Aufwallung der Freude, endlichso ruhmvoll den grössten Gefahren entgangen zu sein, diealle seine schönen Entwürfe und Hoffnungen zu vernichtendrohten, sondern in der festen Ueberzeugung von seiner Pflicht,um durch Erfahrung gereift das in seinem Staate selbstständigauszuführen, was ihm in seiner Jugend als Ideal vorge-schwcbt. Wie er das versucht, wird das nächste Hauptstückdarlcgen.

Zwölftes Hauptstück.

Die Zeit des Friedens bis 1756.

ÄRenn man sich zurückruft, was Friedrich als Kronprinzin seinem Antimacchiavcll gewissermaßen als das Ideal einesFürsten aufstcllt, so wird man bei Vergleichung seiner Hand-lungen als König mit den dort ausgesprochenen Grundsätzenbeide ebenso in genauer Uebercinstimmung, wie im schroffen

I) Histoire äs man temps cli. XIV. p. 178.