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4 (1851) Von 1739 bis 1756
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Die Wissenschaften.

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vom Könige bei der Erneuerung derselben beschlossen worden,denn diese Sprache wurde damals immer allgemeiner, wäh-rend die lateinische mehr abkam. Die Abhandlungen derdeutschen Mitglieder wurden ins Französische übersetzt, umgedruckt zu werden, wodurch viele allerdings zu allgemeinerAnerkennung kamen. Hauptsächlich würde sonst der Könignicht Theil an den Arbeiten genommen haben, denn in derClassc der Philosophie und der schönen Wissenschaften warer einige Jahre hindurch einer der fleißigsten und wirksam-sten Mitarbeiter. Bald nach dem Kriege schrieb er die Ge-schichte seines Hauses und Landes, wobei ihm der unermüd-liche Podewils aus dem Archive Hülfe leistete, die dem Kö-nig auch von anderen Seiten aus Archiven und Bibliothekenzu Theil wurde. Er setzte sie (1746) fort in der Geschichteseiner Zeit und der Geschichte der beiden ersten schlesischenKriege. Unmittelbar aus frischer Erinnerung war die Ge-schichte seiner Zeit sehr rückhaltslos geschrieben, später wurdesie überarbeitet und dadurch Vieles beseitigt, was man fürdie historische Kunde erhalten wünschte'). Ich glaube nicht,daß der König sich in seinen geschichtlichen Werken wissent-lich einer Unwahrheit schuldig gemacht hat.

Aus die Nation hatte diese Akademie und deren Werkegar keinen Einfluß. Es waren Einrichtungen und Beschäf-tigungen, die einem Könige zusagten, der den Werth derWissenschaften kannte, und für den es ein Bcdürfniß war,mit wissenschaftlich gebildeten, gelehrten und geistreichen Män-nern Umgang zu haben, und zugleich dadurch seiner Regie-rung den edelsten Glanz zu geben, dessen sie ausserdem würdehaben entbehren müssen.

Das berliner Publikum war viel zu ungebildet, uniGeschmack an solchen Beschäftigungen zu finden; die Ofsi-ciere so unwissend, daß sie erstaunten, wenn Jemand die Lageder Länder mit Kreide auf eine Tafel zeichnen konnte. Manwar auch so ängstlich in allen Gegenständen, welche an dasPolitische streiften, daß die Homann'sche Karte vom Fürsten-thume Loschen als zu genau confiscirt, und dem Major

I) Ranke Th. III. S. 438.