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4 (1851) Von 1739 bis 1756
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Götter in Wien.

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biete. Sie wolle ihre Regierung nicht mit Zerstückelung ihrerStaaten anfangen. Ehre und Gewissen verpflichteten sie, ander pragmatischen Sanction unverbrüchlich zu halten, alsokönne sie auch Schlesien weder ganz noch zum Thcil abtreten.

Sie sei noch jetzt bereit doch ohne Verletzung der pragma-tischen Sanction oder eines Andern ausrichtige Freundschaftmit dem Könige zu erneuern, doch nur unter der Bedingung,daß er sogleich ihre Staaten räume, dazu fordere sie ihn auf,und erkläre das schriftlich zum stärksten Beweise guter Treueund Glaubens, mit der sie handle, obschon man gegen sieanders gehandelt').

Darauf wurde den beiden preussischen Gesandten ange-zeigt, sie könnten sich wegbegcben"), was sie auch ungeachtetder Vorstellungen des englischen Gesandten sogleich thaten,wie denn auch die österreichische Gesandtschaft Berlin verließ. 1740In einem Rundschreiben an die auswärtigen Mächte und an 29. Dec.den Reichstag in Regensburg beschwerte sich Maria Theresialebhaft über das ungerechte Vorhaben des durch üble Rath-geber geleiteten Königs, um dessen Freundschaft sie sich thätigbeworben, von dem sie die bündigsten Zusicherungen erhalten,der aber nur gesucht, Oesterreich einzuschläfern. Sie stelltedas Verfahren als Reichsftiedensbruch dar und forderte vonden Gewährleistern der pragmatischen Sanction, vorzüglichvon den Seemächten vertragsmäßigen Beistand. Zn nochschärferen Ausdrücken beklagte sie sich bei dem Reichstageüber des Königs gewaltsames und hinterlistiges Verfahren,das Jeden bedrohe, da nun Niemand mehr sicher sei, Alledaher ein gemeinschaftliches Interesse gegen Preussen hätten.

Sie erklärte sich entschlossen, der Gefahr die Stirn zu bieten,vorzüglich auch der Sicherheit der (englischen und holländi-schen) Hypothekengläubiger Schlesiens wegen.

Um die von ihm selbst nicht geglaubte Rechtmäßigkeitseiner Ansprüche auf Schlesien darzulegcn') und den üblen

1) Adelung n. S. 215.

2) kousset XV. p. 145.

3) Schade, daß für die Behauptung, im brandenburgischen Hausehabe sich die lebendige Ueberzeugung fortgepflanzt, daß. ihm ein großer