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fassen; ach stehe, seine Liebe ist eine Sünderliebe —und sein Arm ist den Elenden entgegen gcrcckct. Wir— wir Kinder des Todes — wir sind es, um derent-'willen von Alters her die Eingeweide seiner Barm-herzigkeit brausen, und gegen welche sein Herz ent-brannt ist in Flammen unendlicher Zärtlichkeit. WelcheLiebe, die Ihn, den Herrn der Herrlichkeit, zur Sclbst-rntäußerung drängte, und zur Verlassung seines Wcl-tcnthrons? Welch eine Liebe, die Ihn hcrniedcrzog inder Gestalt unseres sündlichcn Fleisches, und in dieNacht unseres dunkeln Thränenthals! Welche Liebe, dieIhn vermochte, in unscrn Jammer hcrabzustcigcn, undunsere ganze Sündenlast, sammt Fluch und Zorn aufsich zu nehmen. Welche Liebe, die Ihn bewog, derAllverachtestc und Unwcrtheste zu werden unter denMenschenkindern, und die Ihn bis zum Tode ernie-drigte, und sein Herz am Kreuzcsstamm brechen undverbluten ließ I Welche Liebe! Und siehe — Sünderliebewar cs, nichts als Sünderliebe: denn nicht der Engelhalben nein — deinet- und meinetwegen, lieber.Bruder, hat Er sich in solche Noch bcgcbem Der armeSünder ist seiner Liebe Gegenstand; die fluchbeladeneErde ist seiner Liebe Offcnbarungsstätte — und dasabgestorbene Herz ist seiner Liebe Werkstatt. Und woEr jemals in der Welt sich geoffcnbaret hat, da offen-barete Er sich als ein solcher, der ein Herz hat fürdie Elenden; der den Verlornen hilft, und der dieSünder annimmt. Siche, solches ist das Herz unseresJesu — und sein Arm, seine Macht, stehet in diesesHerzens, in dieser Sünderliebe Diensten. Hat Er dochvon jeher so gewaltet, so verfahren in der Welt, als
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